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	<title>KA.mpus</title>
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	<description>Das unabhängige Hochschulmagazin für Karlsruhe</description>
	<lastBuildDate>Tue, 16 Oct 2012 08:25:23 +0000</lastBuildDate>
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		<title>KA.mpus wird eingestellt</title>
		<link>http://ka-mpus.extrahertz.de/2012/03/ka-mpus-wird-eingestellt/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 16:13:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gianna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Fans und Leser,
leider m&#252;ssen wir euch mitteilen, dass das Hochschulmagazin KA.mpus eingestellt wird. Das Seminar Redaktion und Gestaltung, dessen Studenten seit Jahren unser Magazin mit Artikeln f&#252;llten, wurde in diesem Sommersemester vom zust&#228;ndigen House of Competence umgestaltet. Eine Weiterf&#252;hrung des Hochschulmagazins KA.mpus wurde dabei von den Verantwortlichen nicht gew&#252;nscht.
Wir danken unseren Lesern f&#252;r das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Fans und Leser,</p>
<p>leider m&#252;ssen wir euch mitteilen, dass das Hochschulmagazin KA.mpus eingestellt wird. Das Seminar <em>Redaktion und Gestaltung</em>, dessen Studenten seit Jahren unser Magazin mit Artikeln f&#252;llten, wurde in diesem Sommersemester vom zust&#228;ndigen <em>House of Competence</em> umgestaltet. Eine Weiterf&#252;hrung des Hochschulmagazins <em>KA.mpus </em>wurde dabei von den Verantwortlichen nicht gew&#252;nscht.<br />
Wir danken unseren Lesern f&#252;r das Interesse und auch unseren Autoren f&#252;r die Mitarbeit.</p>
<p>Die KA.mpus-Redaktion</p>
<h4  class="related_post_title">Mehr dazu bei KA.mpus:</h4><ul class="related_post"><li>Wir haben leider keine weiteren Artikel zu diesem Thema</li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Corpsstudenten- Zwischen Traditionen und Vorurteilen</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 09:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anonym</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[  Ein akkurater Seitenscheitel ganz im Zeichen der 50er Jahre, geb&#228;ndigt von Pomade an den Seiten, um die perfekte Gl&#228;tte zu erhalten, ein geb&#252;geltes, hellblaues Hemd in die rote Stoffhose gesteckt, gefolgt von einem dunkelblauen Kaschmirpullover mit Rautenmuster, der l&#228;ssig &#252;ber die Schultern gelegt ist, ein dunkelblauer Flechtg&#252;rtel und braune Segelschuhe – die klassische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="anreisser"> <a href="http://ka-mpus.extrahertz.de/2011/12/corpsstudenten-zwischen-traditionen-und-vorurteilen/muehlberg/" rel="attachment wp-att-21930"><img src="http://ka-mpus.extrahertz.de/wp-content/uploads/2011/12/Muehlberg-189x300.jpg" alt="" title="Muehlberg" width="189" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-21930" /></a> Ein akkurater Seitenscheitel ganz im Zeichen der 50er Jahre, geb&#228;ndigt von Pomade an den Seiten, um die perfekte Gl&#228;tte zu erhalten, ein geb&#252;geltes, hellblaues Hemd in die rote Stoffhose gesteckt, gefolgt von einem dunkelblauen Kaschmirpullover mit Rautenmuster, der l&#228;ssig &#252;ber die Schultern gelegt ist, ein dunkelblauer Flechtg&#252;rtel und braune Segelschuhe – die klassische Vorstellung eines Verbindungsstudenten.<br />
Doch was verbirgt sich hinter diesem Erscheinungsbild und hinter einer Verbindung? Sind sie wirklich frauenfeindlich, konservativ, eine Karriereseilschaft und eine Saufgesellschaft? Oder handelt es sich gar um einen sektenhaften, antidemokratischen Geheimbund mit Hierarchiegedanken, deren Mitglieder um ihre Ehre k&#228;mpfen?</div>
<p><span id="more-21870"></span><br />
In Karlsruhe existieren 36 Studentenverbindungen, die sich auf verschiedenste Art und Weise voneinander unterscheiden. Dieser Unterschied beruht in der jeweiligen Gestaltung einer Verbindung. So gibt es zum Beispiel Burschenschaften, Turnerschaften, S&#228;ngerschaften, Landsmannschaften und Corps. Letztere werden hier mit besonderem Interesse bedacht, um den Versuch zu unternehmen, das sich stets um die Thematik windende Mysterium aufzukl&#228;ren.</p>
<h4>
Studentenverbindungen werden oft als Synonym f&#252;r Burschenschaften verwendet</h4>
<p>Der Unterschied ist, dass Burschenschaften eine politische Konsultation aus&#252;ben und oftmals eher rechts konservativ ausgerichtet sind. Dadurch entsteht ein Ressentiment gegen&#252;ber allen anderen Arten von Studentenverbindungen, auch denjenigen, die sich durch das Toleranzprinzip eindeutig von Rassismus und Diskriminierung distanzieren. Dies bedeutet, dass sie ihren Fokus nicht auf eine religi&#246;se, nationale oder politische Ideologie legen, sondern auf das Individuum selbst. Jeder, der zu der Verbindung passt, sich dort wohlf&#252;hlt und von Seiten der Verbindung aus als Bereicherung f&#252;r die Gemeinschaft angesehen wird, kann ein Teil davon werden. </p>
<h4>H&#228;ufig sind  Studentenverbindungen als Karriereseilschaften verschrien</h4>
<p>  Viele glauben, dass allein die Mitgliedschaft in einer Studentenverbindung ausreicht, um sich eine sp&#228;tere F&#252;hrungsposition zu sichern. Ist dieser Vorwurf berechtigt?<br />
Fakt ist, dass sich die Mitgliedschaft in einer Verbindung, der feste Zusammenhalt innerhalb dieses Gef&#252;ges und das sich &#252;ber Generationen hinweg erstreckende Geben und Nehmen selbstverst&#228;ndlich positiv auf den Einzelnen auswirkt. Dies nicht nur im Sinne der individuellen Charakterbildung hinsichtlich der Vermittlung gesellschaftlicher Werte und Normen, sondern auch des beruflichen Werdegangs. Die meisten Mitglieder von Studentenverbindungen besuchen w&#228;hrend ihrer Studienzeit verschiedene Seminare um ihre Softskills zu erweitern, die f&#252;r ihre Zukunft auf dem Arbeitsmarkt relevant sind. Dar&#252;ber hinaus werden durch bestimmte Aufgaben innerhalb der Verbindung sowohl Eigenverantwortung als auch organisatorische F&#228;higkeiten geschult. Geschenkt wird hier allerdings niemandem etwas. Die alten Herren k&#246;nnen den jungen Studierenden Tipps geben, das hei&#223;t aber nicht, dass sie ohne weiteres einen Verbindungsstudenten in ihren Arbeitsplatz schleusen k&#246;nnen. Dementsprechend w&#252;rde kein Arbeitgeber einen unqualifizierten Verbindungsstudenten gegen&#252;ber einem qualifizierten Studenten bevorzugen, nur weil dieser in einer Verbindung ist.<br />
Nat&#252;rlich stellen Studentenverbindungen eine Gelegenheit dar, sein pers&#246;nliches Netzwerk vielf&#228;ltig zu erweitern und Kontakte in die Wirtschaft zu kn&#252;pfen. Networking ist heutzutage obligatorisch und in Zeiten des Internets vor allem durch Portale wie LinkedIn oder Xing stark verbreitet.</p>
<h4>Welche Rolle spielen die Frauen innerhalb einer Studentenverbindung? </h4>
<p>Studentenverbindungen gelten h&#228;ufig als frauenfeindlich. Doch entspricht dies auch immer der Realit&#228;t? Das kann so mit Sicherheit nicht generalisiert werden. Frauen sind bei &#246;ffentlichen Veranstaltungen gern gesehene G&#228;ste. Auf den B&#228;llen wird zu Ehren der Frauen eine Damenrede gehalten und flei&#223;ig Knotentanz, eine abgewandelte Form von Discofox, praktiziert. Dennoch sollte sich eine Frau dar&#252;ber im Klaren sein, dass auf ein gepflegtes Erscheinungsbild Wert gelegt wird und dass die Traditionen und Pflichten eines Verbindungsstudenten akzeptiert werden sollten. Seit dem 20. Jahrhundert existieren auch Damenverbindungen, da erst in jener Zeit den Frauen das Studium an einer Universit&#228;t erm&#246;glicht wurde, wie zum Beispiel die AV Nausikaa zu Heidelberg.</p>
<h4>Was ist denn nun eine Studentenverbindung? Handelt es sich wirklich um Sekten oder Geheimb&#252;nde?<br />
</h4>
<p>Ein Besuch beim Corps Saxonia sowie Corps Alemannia soll das Mysterium aufkl&#228;ren. Corps sind eine Art von Verbindung, die sich durch das Toleranzprinzip voneinander unterscheiden. Eine weitere sekund&#228;re Differenz sind ihre Dachverb&#228;nde. Der K&#246;sener Senioren-Convents-Verband (KSCV) schlie&#223;t diejenigen Verbindungen ein, die sich an Geistessozialwissenschaftlichen Universit&#228;ten befinden. Der Weinheimer Senioren Convent wiederum tr&#228;gt die Corps der technischen Universit&#228;ten, wie hier das Karlsruher Institut f&#252;r Technologie (KIT). In Karlsruhe befinden sich vier dem Weinheimer Senioren Convent (WSC) angeh&#246;rige Corps. Sie sind farbentragend und pflichtschlagend.<a href="http://ka-mpus.extrahertz.de/2011/12/corpsstudenten-zwischen-traditionen-und-vorurteilen/bild_haus_saxonia/" rel="attachment wp-att-21880"><img src="http://ka-mpus.extrahertz.de/wp-content/uploads/2011/12/Bild_Haus_Saxonia-133x180.png" alt="" title="Haus Saxonia" width="133" height="180" class="alignleft size-thumbnail wp-image-21880" /></a> Hierzu z&#228;hlen das Corps Franconia, dessen Haus sich in der Karlstra&#223;e 6 befindet, das Corps Saxonia in der Werderstra&#223;e 81, das Corps Alemannia in der Nowackanlage 4 gegen&#252;ber des Badischen Staatstheaters sowie das Corps Friso-Cheruskia in der Parkstra&#223;e 25.<br />
Allen vier Corps ist gemeinsam, dass sie ihren Sitz in wundersch&#246;nen rustikalen H&#228;usern haben, die geschichtstr&#228;chtig anmuten. Sie z&#228;hlen zu den &#228;ltesten Verbindungen in Karlsruhe und vertreten, wie alle Corps in Deutschland, das Toleranzprinzip, das Lebensbundprinzip, das Mensurprinzip, das Leistungsprinzip, das Demokratieprinzip und das Aufrichtigkeitsprinzip.</p>
<p>Ein Corps ist alles andere als eine Sekte, in der religi&#246;se Rituale vollzogen werden, Mitglieder indoktriniert werden und ein Ausstieg unm&#246;glich ist.<br />
Es handelt sich vielmehr um eine Gemeinschaft von Studierenden, die miteinander ihr Studium und ihren Alltag organisieren. Auch wenn sich Corps als Lebensbund betrachten, wird niemand zur Mitgliedschaft gezwungen. Ein Austritt ist jederzeit m&#246;glich, wenn sich die Person nicht mehr mit dem Corps verbunden f&#252;hlt. Dies kommt jedoch sehr selten vor.<br />
Selbstverst&#228;ndlich werden interne Angelegenheiten wie beispielsweise die Semesterplanung hinter verschlossenen T&#252;ren besprochen, aber in welchem Verbund wird das nicht getan? Im Gegenteil &#8211; &#246;ffentliche Veranstaltungen wie B&#228;lle oder Semesterpartys finden im Namen der Verbindung statt und von einem Geheimbund, der religi&#246;se oder politische Ziele im Untergrund verfolgt, kann nicht die Rede sein. Einige Mitglieder von Corps bekennen sich je nach Hochschulstandort mehr oder weniger &#246;ffentlich zu ihrer Mitgliedschaft. Das eindeutigste Zeichen der Zugeh&#246;rigkeit, das die Corps voneinander unterscheidet, ist das Band, welches die jeweiligen Traditionsfarben (Couleur) pr&#228;sentiert. So tr&#228;gt das Corps Saxonia beispielsweise die Farben Gr&#252;n- Wei&#223;- Schwarz. Die F&#252;chse tragen ein schwarz-wei&#223;-schwarzes Band.<a href="http://ka-mpus.extrahertz.de/2011/12/corpsstudenten-zwischen-traditionen-und-vorurteilen/532px-saxenwappen_ka/" rel="attachment wp-att-21881"><img src="http://ka-mpus.extrahertz.de/wp-content/uploads/2011/12/532px-Saxenwappen_KA-159x180.jpg" alt="" title="Wappen Saxonia" width="159" height="180" class="alignleft size-thumbnail wp-image-21881" /></a> Das Corps Alemannia hat die Farben Wei&#223;- Hellblau-Rosa und ihre F&#252;chse Hellblau- Wei&#223;- Hellblau. Nach der Fuchsenzeit werden die F&#252;chse zu Burschen und ihr Band wird dreifarbig. Die Mitgliedschaft in einem Corps sowie auch in den meisten anderen Verbindungen unterteilt sich in verschiedene Phasen. In den ersten ein bis zwei Semestern werden die Neulinge als F&#252;chse bezeichnet. Das Wort Fuchs stammt aus der Zeit der Z&#252;nfte, in der Lehrlinge als solche benannt wurden. Sie lernen als Anw&#228;rter in ihrem ersten Verbindungsjahr das Leben adH (auf dem Haus) kennen. Sobald sie ihre Pr&#252;fung bestanden haben, sind sie Burschen. Dazu geh&#246;ren in der Regel ein 30-min&#252;tiger Vortrag &#252;ber ein anspruchsvolles, gew&#228;hltes Thema, eine Pr&#252;fung &#252;ber die Chronik der Corps und eine geschlagene Mensur. Als Bursch w&#228;hlt man auf dem Convent jedes Semester vier verschiedene Chargen. Der Senior (1. Vorsitz) ist in erster Linie f&#252;r den reibungslosen Ablauf des Semesters zust&#228;ndig und repr&#228;sentiert das Corps nach au&#223;en. Der Consenior ist verantwortlich f&#252;r den Fechtbetrieb und stellt die rechte Hand des Seniors dar. Der Subsenior, auch Schriftwart genannt, k&#252;mmert sich um den gesamten Schriftverkehr. Des Weiteren gibt es einen Fuchsmajor, der sich um die F&#252;chse k&#252;mmert. Er f&#252;hrt sie in das Verbindungsleben ein, erkl&#228;rt ihnen die Abl&#228;ufe und ist ihr prim&#228;rer Ansprechpartner. <a href="http://ka-mpus.extrahertz.de/2011/12/corpsstudenten-zwischen-traditionen-und-vorurteilen/wappen-alemannia/" rel="attachment wp-att-21878"><img src="http://ka-mpus.extrahertz.de/wp-content/uploads/2011/12/Wappen-Alemannia-180x168.jpg" alt="" title="Wappen Alemannia" width="180" height="168" class="alignright size-thumbnail wp-image-21878" /></a></p>
<h4>Corps f&#252;hren die Tradition der disziplinarisch festgelegten Mensur, das hei&#223;t des akademischen Fechtens, fort</h4>
<p>Der Fachterminus Mensur bezeichnet den definierten Abstand zwischen den Fechtern.<br />
Die Tradition stammt aus dem 16. Jahrhundert. In dieser Zeit hatten nur Adelige, Studenten und das Milit&#228;r das Recht eine Waffe zu tragen. Ihnen wurde das Fechten zur Verteidigung beigebracht, damit sie sich unterwegs sch&#252;tzen konnten. Heutzutage kennt die Mensur keinen Gewinner oder Verlierer. Viel wichtiger ist es, Disziplin, Ausdauer und Contenance zu bewahren. Die Corps bewerten die Bestimmungsmensur, d.h. das Fechten miteinander nach der Technik, dem Tempo, der H&#228;rte und der Moral. Zum Schutz der Paukanten, der teilnehmenden Fechter, werden Teile vom Kopf und vom Gesicht, so wie der komplette Oberk&#246;rper und Hals vor Verletzungen gesch&#252;tzt. Die Narben, die trotz alledem entstehen k&#246;nnen, werden als Schmisse bezeichnet. Wird einer verletzt, wird die Mensur sofort abgebrochen. Des Weiteren kann eine Mensur nur in Anwesenheit eines approbierten Arztes, Paukarzt, durchgef&#252;hrt werden. In den sogenannten Paukstunden wird f&#252;r die Mensur trainiert. Hier lernen die Corpsstudenten eine disziplinierte, saubere Fechttechnik einerseits durch einen Fechtmeister und anderseits durch das t&#228;gliche Training mit dem Consenior und den anderen Corpsburschen. Die Mensur dient der Pers&#246;nlichkeitsentwicklung, der Disziplinierung und dem Auftreten. Die Corpsstudenten sollen hierbei lernen Konflikt- und Stresssituationen besser meistern zu k&#246;nnen. Des Weiteren repr&#228;sentieren die Paukanten ihre Gemeinschaft.<br />
<h4>
Durch ihr Traditionsgef&#252;hl wirken viele Corpsstudenten auf den ersten Blick konservativ</h4>
<p>In gewisser Weise sind sie dies auch, da die Etikette von den &#196;lteren an die J&#252;ngeren weitergereicht wird. So wird beispielsweise beim Essen auf die Manieren geachtet und bei &#246;ffentlichen Veranstaltungen auf die Gastgeberqualit&#228;ten Wert gelegt. <a href="http://ka-mpus.extrahertz.de/2011/12/corpsstudenten-zwischen-traditionen-und-vorurteilen/haus_alemannen/" rel="attachment wp-att-21879"><img src="http://ka-mpus.extrahertz.de/wp-content/uploads/2011/12/Haus_Alemannen.jpg" alt="" title="Haus Alemannia" width="220" height="208" class="alignright size-thumbnail wp-imageclass-21879" /></a><br />
Die gro&#223;z&#252;gigen R&#228;umlichkeiten in Corpsh&#228;usern bieten die M&#246;glichkeit, Events wie Seminare  oder auch Vortr&#228;ge zu organisieren und durchzuf&#252;hren. Und nat&#252;rlich dienen sie auch f&#252;r &#246;ffentliche Veranstaltungen wie zum Beispiel f&#252;r Cocktailabende, B&#228;lle oder Semesterpartys. Dar&#252;ber hinaus stellt jedes Corpshaus Gemeinschaftsr&#228;ume zum Lernen sowie eine Bibliothek mit den wichtigsten Lernmaterialien und Standartwerken f&#252;r viele Studieng&#228;nge zur Verf&#252;gung.</p>
<h4>Jeder, der sich sein eigenes Bild vom Corps Alemannia und vom Corps Saxonia machen m&#246;chte, ist dort jederzeit herzlich willkommen!</h4>
<div class="infobox"> Mehr Informationen unter: <a href="http://alemannen.de">www.alemannen.de</a> und <a href="http://saxonia-karlsruhe.de">www.saxonia-karlsruhe.de</a></div>
<p><em>Ein Besuch bei den beiden Corps zeigte, dass die Vorurteile keineswegs zutreffend sind. Corps sind weder  rechtsradikal, eine Karriereseilschaft, frauenfeindlich, noch ein Geheimbund. Die Gastfreundlichkeit und die Offenherzigkeit sprechen f&#252;r sich. Es ist &#228;u&#223;erst traurig, dass mancherlei Vorurteile zu solchen Diskrepanzen f&#252;hren k&#246;nnen. Corpsstudenten sind wie alle anderen Studenten auch. Der einzige Unterschied liegt darin, dass sie ihre Traditionen bewahren.</em></p>
<div class="autor">R. G&#252;nther</div>
<h4  class="related_post_title">Mehr dazu bei KA.mpus:</h4><ul class="related_post"><li>Wir haben leider keine weiteren Artikel zu diesem Thema</li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Maria Gadú- Balsam f&#252;r die Seele</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 09:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>emilia.kuehn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[
Sanft erklingen die Nylonseiten der spanischen Gitarre. Dazu singt eine weibliche Stimme &#252;ber die sch&#246;nen Seiten des Lebens. Ehe man sich versieht treiben einen die melodischen Kl&#228;nge weit weg vom Alltagsstress, zur&#252;ck zum letzten Sommerurlaub. Strand, Palmen, Meeresrauschen – alles scheint wieder zum Greifen nah zu sein und eine angenehme Ruhe durchstr&#246;mt den stressgeladenen K&#246;rper.

Nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://ka-mpus.extrahertz.de/2011/11/maria-gadu-balsam-fur-die-seele/maria-gadu-occasion/" rel="attachment wp-att-21816"><img src="http://ka-mpus.extrahertz.de/wp-content/uploads/2011/11/maria-gadu-occasion-300x200.jpg" alt="" title="maria-gadu-occasion" width="300" height="200" class="aligncenter size-medium wp-image-21816" /></a></p>
<div class="anreisser">Sanft erklingen die Nylonseiten der spanischen Gitarre. Dazu singt eine weibliche Stimme &#252;ber die sch&#246;nen Seiten des Lebens. Ehe man sich versieht treiben einen die melodischen Kl&#228;nge weit weg vom Alltagsstress, zur&#252;ck zum letzten Sommerurlaub. Strand, Palmen, Meeresrauschen – alles scheint wieder zum Greifen nah zu sein und eine angenehme Ruhe durchstr&#246;mt den stressgeladenen K&#246;rper.</div>
<p><span id="more-21812"></span></p>
<p>Nicht ohne Grund tr&#228;gt das Lied den Titel <em>Shimbalaíe</em>, zu Deutsch &#8220;friedliche Behaglichkeit&#8221;. Shimbalaíê, wenn die Sonne das Meer k&#252;sst, Shimbalaíê, wenn der Geliebte die ruhigen Momente des Lebens genie&#223;t, Shimbalaíê, beim Anblick der Natur – die brasilianische S&#228;ngerin und Songwriterin Maria Gadú versteht es diesem Gef&#252;hl inneren Friedens durch Musik eine Gestalt zu geben. Shimbalaíê ist einer der Erfolgshits von ihrem gleichnamigen ersten Album Maria Gadú.</p>
<p>Unter dem b&#252;rgerlichen Namen Mayra Corrêa Ayadoux ist die Brasilianerin am 4. Dezember 1986 in Sâo Paulo geboren. Schon im Kindesalter entdeckte sie ihre Leidenschaft zur Musik. Mit sieben Jahren nahm Maria ihre ersten selbstgeschriebenen Lieder auf dem Kassettenrekorder auf und mit dreizehn hatte sie ihre ersten Auftritte in der Bar eines Verwandten. Ihre Musik ist eine Mischung aus Jazz, Bossa Nova, Pop und Blues. F&#252;r jede Gem&#252;tslage ist etwas dabei. In Lateinamerika hat die junge Brasilianerin sich schon einen Namen gemacht. 2010 wurde sie beim Latin Grammy als Best Newcomer nominiert.</p>
<p>In ihrem Album Maria Gadú durchlebt man, auf musikalische Weise, die verschiedenen Gef&#252;hlszust&#228;nde, die ein Mensch in seinem Leben erlebt. Von wagemutigen Zukunftsvorstellungen, die sich zwei Verliebte ertr&#228;umen, der wundersch&#246;nen Frau, die einem den Verstand raubt, bis zu den Beziehungsproblemen, die zu einer Trennung und ihrer folgenden stillen Einsamkeit f&#252;hren, ist alles dabei. Neben ihren eigenen Songs beweist die junge Brasilianerin, dass sie auch Kompositionen von anderen K&#252;nstlern beherrscht. Z. B. gelang es ihr den alten Jazzklassiker <em>Ne me quitte pas</em> von Jaques Brel von 1959 wiederzubeleben und ihm ihre eigene Note zu geben.<br />
Wer etwas Abwechslung zum grauen Alltag sucht, ist bei Maria Gadús gef&#252;hlvollen Texten und melodischen Gitarrenspiel an der richtigen Stelle.</p>
<div class="autor">Emilia Maria K&#252;hn</div>
<p><iframe width="450" height="338" src="http://www.youtube.com/embed/u99swIhawVE?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<div class="infobox">
<p>http://www.mariagadu.com.br/NOVO/bin/</p>
<div class="anreisser"></div>
<p><!--more-->
</div>
<h4  class="related_post_title">Mehr dazu bei KA.mpus:</h4><ul class="related_post"><li>Wir haben leider keine weiteren Artikel zu diesem Thema</li></ul>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nicht verzagen, Dr. Google fragen! – oder nicht?</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 09:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>emilia.kuehn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[

Das Internet wei&#223; alles. Von Albert Einsteins Biografie bis zum Fressverhalten der Zebras, kann man sich &#252;ber alles informieren. Aber was passiert, wenn die Informationen missverstanden werden? Viele Internetuser googeln im Falle einer Erkrankung selbst nach Medikamenten oder Heilungsm&#246;glichkeiten und wissen nicht, welch gravierende Sch&#228;den sie sich bei einer falschen Behandlung selbst antun. Sind sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="anreisser">
<p><a href="http://ka-mpus.extrahertz.de/2011/11/nicht-verzagen-dr-google-fragen-oder-nicht/sam_2583/" rel="attachment wp-att-21826"><img src="http://ka-mpus.extrahertz.de/wp-content/uploads/2011/11/SAM_2583.jpg" alt="Dr. Google" title="SAM_2583" class="alignleft size-full wp-image-21826" /></a></p>
<p>Das Internet wei&#223; alles. Von Albert Einsteins Biografie bis zum Fressverhalten der Zebras, kann man sich &#252;ber alles informieren. Aber was passiert, wenn die Informationen missverstanden werden? Viele Internetuser googeln im Falle einer Erkrankung selbst nach Medikamenten oder Heilungsm&#246;glichkeiten und wissen nicht, welch gravierende Sch&#228;den sie sich bei einer falschen Behandlung selbst antun. Sind sie schon krank oder werden sie es erst durch das Internet?</p></div>
<p><span id="more-21824"></span></p>
<p>Es f&#228;ngt alles ganz harmlos an. Man wacht auf, fr&#252;hst&#252;ckt und richtet sich danach f&#252;r den bevorstehenden Tag. Gesicht waschen, Haare k&#228;mmen und Z&#228;hneputzen – alles hat seinen normalen Lauf &#8211; bis auf eine Kleinigkeit. Beim Z&#228;hneputzen macht sich ein kleiner schwarzer Fleck in der Mundh&#246;hle bemerkbar. War der schon vorher da? Eigentlich nicht. F&#252;r einen Arztbesuch ist dieser Fleck zu klein. Die langen Stunden im Wartezimmer, sowie einen Kampf um einen sofortigen Termin, w&#228;ren zu viel Aufwand f&#252;r einen so kleinen unscheinbaren Fleck. Unscheinbar, aber doch vorhanden &#8211; ganz kann man diesen schwarzen Punkt auch nicht verdr&#228;ngen. Die n&#228;chste und wohl einfachere Methode w&#228;re es Dr. Google zu fragen. Mit der Beschreibung der Symptome und ein paar Klicks, ist man seiner Genesung n&#228;her &#8211; oder auch seinem bevorstehenden Tod. Das Internet diagnostiziert Hautkrebs.</p>
<p>Tats&#228;chlich wird das Internet von immer mehr Menschen hinsichtlich Gesundheitsfragen konsultiert. Warum auch nicht? Man sollte nicht wegen jedem kleinen Kratzer zum Arzt gehen. Aber was passiert wenn das Suchen nach m&#246;glichen Krankheiten zu einer Sucht wird? Die Antwort darauf ist kurz und modern: Sie werden zum Cyberhypochonder. Der Begriff Cyberhypochonder ist ein noch recht junger Begriff, der sich erst im Jahr 2000 in der Gesellschaft verbreitet hat. Gebildet wird er einerseits mit dem Wort Cyber, was &#252;bersetzt &#8220;eine vom Computer erzeugte Scheinwelt&#8221; bedeutet und dem Wort Hypochondrie, welches die &#252;bertriebene Neigung der Beobachtung des eigenen Gesundheitszustandes beschreibt, sowie die daraus resultierende Angst, erkrankt zu sein.</p>
<p>Bei Cyberhypochondern handelt es sich um Menschen, die wegen jeder ungew&#246;hnlichen Ver&#228;nderung ihrer k&#246;rperlichen Verfassung die Ursache hierf&#252;r im Internet suchen. Die Suchergebnisse sind hierbei im eigentlichen Sinne eher harmlos. Es ist die Interpretation des Suchenden, welche verheerende Auswirkungen haben kann. Die Angst, unheilbar erkrankt zu sein, trifft im Internet auf fruchtbaren Boden. Der Mensch neigt schon seit Anbeginn seiner Existenz dazu, vom schlimmsten Fall auszugehen. Selbst wenn die Wahrscheinlichkeit nur bei 10% liegt, dass die festgestellten Symptome dennen einer t&#246;dlichen Krankheit entsprechen, f&#252;rchtet die betreffende Person um ihr Leben.</p>
<p>Um dieser Massenhysterie entgegenzuwirken, beschloss die Regierung in Australien sogar, eine eigene Gesundheitsseite im Internet einzurichten. Auf dieser kann man sich nicht blo&#223; &#252;ber Krankheiten informieren, sondern auch erfahren, ob derzeit irgendwelche Epidemien im Umlauf sind. Allerdings begehen viele Suchende den Fehler, diese, sowie andere Gesundheitsseiten, wie einen menschlichen Arzt zu sehen. Denn obwohl es sich um allgemeine Informationen handelt, werden die Beschreibungen der Symptomatik auf den eigenen Fall bezogen und der Sucher sucht weiter nach der besten Heilungsm&#246;glichkeit seiner vermutlichen Krankheit. Allerdings verschlimmert sich die Krankheit mit jedem weiteren Klick durch die unz&#228;hligen Gesundheitsseiten.</p>
<p>In einem Fall unterbrach eine junge Australierin ihren Urlaub in Rum&#228;nien, da sie sich sicher war, dass sie an Borreliose erkrankt sei. Der Besuch bei ihrem Hausarzt zeigte allerdings, dass sie unn&#246;tig viel Geld f&#252;r die Umbuchung ihres R&#252;ckflugs gezahlt hatte. </p>
<p>Von Seiten der &#196;rzte wird diese Neuerscheinung zwiesp&#228;ltig betrachtet. Einerseits k&#246;nnen die Patienten sich bei kleineren Erk&#228;ltungen selbst behandeln, was mehr Zeit f&#252;r die wirklich schwererkrankten Patienten schafft. Andererseits m&#252;ssen die &#196;rzte nun m&#252;hselig den Patienten davon &#252;berzeugen, dass dessen ausgedruckten Papiere nicht auf ihn zutreffen. </p>
<p>Nach einem anstrengenden Tag und der furchterregenden Neuigkeit, dass Hautkrebs in der eigenen Mundh&#246;hle entsteht, betrachtet man sich nochmal genauer im Spiegel. Soll dieser kleine Fleck wirklich der Anfang regelm&#228;&#223;iger Arztbesuche sowie von unvorhersehbaren Strapazen sein? Resigniert greift man zur Zahnb&#252;rste und hofft diesen Fleck wie den anderen Belag einfach wegzuputzen. Und siehe da, er verschwindet ja doch! Stimmt ja, am Vorabend gab es Salat.</p>
<div class="autor">Emilia Maria K&#252;hn</div>
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		<title>„Wenn da mal nicht diese Wortspiele w&#228;ren“  Dresden mit anderen Augen sehen</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 09:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobias.siegwart</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

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Die Tasche gepackt,  hinein damit in den Kofferaum des Mietwagens und ab geht’s gen Osten Richtung Dresden. Dresden &#8211; das Elb´Florenz, wie es gerne genannt wird.  Doch viel besser w&#252;rde eigentlich passen: Dresden &#8211; Die Stadt der willenlosen Wortspiele.


Nach sechs Stunden Fahrt &#252;ber erst &#228;u&#223;erst holprige, ab der ehemaligen Grenze neue glatte Autobahnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="anreisser"><a href="http://ka-mpus.extrahertz.de/2011/11/wenn-da-mal-nicht-diese-wortspiele-waren-dresden-mit-anderen-augen-sehen/alim3377-2/" rel="attachment wp-att-21770"><img src="http://ka-mpus.extrahertz.de/wp-content/uploads/2011/10/ALIM33771-300x225.jpg" alt="" title="ALIM3377" width="300" height="225" class="aligncenter size-medium wp-image-21770" /></a></p>
<p>Die Tasche gepackt,  hinein damit in den Kofferaum des Mietwagens und ab geht’s gen Osten Richtung Dresden. Dresden &#8211; das Elb´Florenz, wie es gerne genannt wird.  Doch viel besser w&#252;rde eigentlich passen: Dresden &#8211; Die Stadt der willenlosen Wortspiele.
</p></div>
<p><span id="more-21761"></span></p>
<p>Nach sechs Stunden Fahrt &#252;ber erst &#228;u&#223;erst holprige, ab der ehemaligen Grenze neue glatte Autobahnen kommen wir an unserem Ziel an. Nachdem wir uns bei einem in Dresden studierenden Kumpel einquartiert hatten, ging es gleich los in Richtung Innenstadt: Ein erster Blick auf Ged&#228;chtniskirche, Schloss und Zwinger (bekannt aus der Werbung als vermeintliche Radeberger Brauerei) zeigt: Dresden ist eine wirklich sch&#246;ne Stadt, w&#228;ren &#8211; ja &#8211; da nicht diese Wortspiele, die uns in Richtung Stadtmitte &#252;berall begleiten.<br />
Direkt an der ersten Kreuzung f&#228;llt einem gleich ein gro&#223;es Softeis ins Auge. Neben der Rieseneiswaffel verbirgt sich die Eisdiele mit dem „vermeintlich besten Softeis der Stadt“, die den kreativen Namen <em>„Willy Vanilly“</em>  tr&#228;gt. Nach dem wir uns von diesem fast schon schmerzhaften Wortspiel erholt hatten, ging es weiter, vorbei an der Pizzeria <em>„Zum fliegenden Italiener“</em>, in die Altstadt. Dort angekommen wartete neben den bekannten Sehensw&#252;rdigkeiten, auch die Parf&#252;merie M&#252;ller auf uns, die mit dem sch&#246;nen Slogan wirbt:<em> „Parf&#252;merie M&#252;ller …und der Tag wird dufte!“</em> Nach diesem Schock erst mal ein Bier, es ist ja auch schon Abend geworden. Also zur&#252;ck in das Kneipenviertel der Neustadt und hinein in eine Bar. Doch die Erholung von der Wortwitzfront bleibt aus, denn beim Blick auf die Getr&#228;nkekarte sehen wir den Namen des „h&#246;llisch guten“ Lokals, das nach seinem Besitzer benannt wurde, n&#228;mlich <em>„Hell´muts“</em>. Danke daf&#252;r! Nun schnell heim in die wortspielsicheren vier W&#228;nde.</p>
<p><a href="http://ka-mpus.extrahertz.de/2011/11/wenn-da-mal-nicht-diese-wortspiele-waren-dresden-mit-anderen-augen-sehen/alim3434/" rel="attachment wp-att-21777"><img src="http://ka-mpus.extrahertz.de/wp-content/uploads/2011/10/ALIM3434.jpg" alt="" title="ALIM3434" width="400" height="300" class="aligncenter size-full wp-image-21777" /></a></p>
<div class="infobox">Nicht nur an der Wortspielfront, sondern auch sonst weltmeisterlich in Sachen Kreativit&#228;t.</div>
<p>An diesem Tag sind wir viel gefahren, haben viel gesehen, nur gegessen haben wir noch nicht viel. Was macht man in diesem Fall in der Gro&#223;stadt? Klar, man ruft einen Lieferservice an. Von unserem Dresdner Kumpel bekommen wir den Tipp, dass es neben den klassischen Pizza- oder Asia-Bringdiensten auch einen Schnitzel-Lieferservice gibt, der vom klassischen „SchniPoSa“, &#252;ber J&#228;gerschnitzel, bis zum Schnitzel „Dallas“ (mit Schinkenspeck und R&#252;hrei) alle erdenklichen Schnitzelsorten plus Salat und Beilagen anbietet. Der Preis stimmt, der Hunger ist gro&#223; &#8211; also angerufen und gleich eine Gro&#223;bestellung aufgegeben. Das Telefonat lief ohne Probleme, ganz reibungslos, bis sich der nette Herr vom Schnitzelblitz mit den Worten verabschiedete: <em>„Wunderbar, wir haben alles notiert und kommen in ca. 45 Minuten bei Ihnen vorbeigeschnitzelt!“</em> Ich konnte vor Lachen fast nicht mehr den H&#246;rer halten und eigentlich h&#228;tte man f&#252;r diesen Spruch wieder abbestellen m&#252;ssen, aber nun ja &#8211; der Hunger war gr&#246;&#223;er als die Vernunft. Also kam wenige Minuten sp&#228;ter das Bestellte „vorbeigeschnitzelt“ und so endete ein erlebnisreicher Tag im „Wortspielparadies Dresden“, an den wir uns gerne zur&#252;ckerinnern.</p>
<div class="autor">Tobias Siegwart</div>
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		<title>The Big Bang Theory &#8211; Die fabelhafte Welt der Nerds</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 08:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniela.stratidis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Sheldon Cooper, Leonard Hofstadter, Rajesh „Raj“ Koothrappali und Howard Wolowitz sind allesamt Wissenschaftler und leben in ihrer eigenen Welt: Comics, Computerspiele, Superhelden und Kost&#252;me, Science-Fiction und allem voran die Wissenschaft – das ist es, was ihr Leben ausmacht. Wenn da nur nicht Penny w&#228;re, das h&#252;bsche „M&#228;dchen von nebenan“, und alles auf den Kopf stellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="anreisser">Sheldon Cooper, Leonard Hofstadter, Rajesh „Raj“ Koothrappali und Howard Wolowitz sind allesamt Wissenschaftler und leben in ihrer eigenen Welt: Comics, Computerspiele, Superhelden und Kost&#252;me, Science-Fiction und allem voran die Wissenschaft – das ist es, was ihr Leben ausmacht. Wenn da nur nicht Penny w&#228;re, das h&#252;bsche „M&#228;dchen von nebenan“, und alles auf den Kopf stellen w&#252;rde..</p>
<p><img src="http://www.donvanone.de/wp-content/uploads_donvanone/2009/07/bigbang_logo.jpg" alt="the big bang theory - title" /></p>
</div>
<p><span id="more-21731"></span></p>
<p><em>The Big Bang Theory </em>ist eine amerikanische Comedy-Serie von den Produzenten Chuck Lorre und Bill Prady, die seit September 2007 in den USA und seit Juli 2009 in Deutschland von dem chaotischen Leben der beiden Hauptpersonen Sheldon und Leonard erz&#228;hlt. </p>
<p>Sheldon, ein theoretischer Physiker, wohnt mit seinem Kollegen Leonard, einem Experimentalphysiker, zusammen in einer Wohngemeinschaft, in der auch nicht selten Raj, ein Astrophysiker, und Howard, ein Raumfahrtingenieur, der allerdings als einziger keinen Doktortitel besitzt, herumlungern. Sie alle halten viel von sich, ihrer Intelligenz und ihrer Arbeit und sind meist auch wirklich gut darin, doch auf sozialer Ebene sind sie hoffnungslose Versager, jeder auf seine eigene Weise.</p>
<p>Sheldon hat wohl die meisten Schwierigkeiten, sich an seine Umgebung „anzupassen“. Durch seinen &#252;berschnittlich hohen IQ von 187 und seinem damit verbundenen  Erfolg in k&#252;rzester Zeit neigt er zu Arroganz und &#220;berheblichkeit, sieht die Welt nur aus einem logischen, theoretischen Blickwinkel und kann sich schwer in andere Menschen hineinversetzen, weshalb er manch eine „normale“ Reaktion nicht versteht.<br />
Dazu geh&#246;rt wohl auch, dass er Dinge wie Ironie und Sarkasmus, aber auch einfache Scherze erst vestehen lernen muss.<br />
Aber das ist noch nicht alles: Es ist sehr leicht, diesen hochbegabten Physiker aus dem Konzept zu bringen; man setze sich beispielsweise nur auf „seinen“ Platz auf dem Sofa, schon ist es aus mit der Harmonie, denn dabei handelt es sich nicht um irgendeinen Platz, sondern um den „perfekten“ Platz im Wohnzimmer.<br />
Und auch sonst spielt sich sein Leben innerhalb fester Gewohnheiten ab, jeder Ablauf jeden Tages in der Woche ist geplant, vom Restaurant bis zum Abendprogramm, z.B. ist Mittwoch „Halo-Abend“. Mit St&#246;rungen dieser Ordnung findet sich Sheldon nur schwer ab, weswegen Leonard des &#214;fteren in Erkl&#228;rungsnot ger&#228;t, vor allem wenn es um Penny geht, f&#252;r die so ein Verhalten zu Anfang noch sehr befremdlich ist. </p>
<p>Penny ist die neue Nachbarin von Sheldon und Leonard und eine Kontrastfigur zu der &#8220;Nerd-Gemeinschaft&#8221;: Sie ist aufgeschlossen, sehr emotional, leicht chaotisch und naiv, verdient sich als Kellnerin ihre Miete, ist allerdings in ihrem Vorhaben, Schauspielerin zu werden nicht sehr erfolgreich. W&#228;hrend sich Sheldon nicht f&#252;r das andere Geschlecht zu interessieren scheint, hat Leonard sehr schnell ein Auge auf Penny geworfen.</p>
<p>Allerdings hat auch er so seine Probleme: Durch seine Sch&#252;chternheit gegen&#252;ber Frauen f&#228;llt es ihm oft schwer sich verst&#228;ndlich auszudr&#252;cken, sodass er genau wie Sheldon sehr unbeholfen und manchmal auch hilflos wirkt.<br />
Auch Raj und Wolowitz – wie er meistens genannt wird – wollen unbedingt eine Frau kennenlernen, was sich aber ebenso schwierig gestaltet: Raj, der in Gegenwart einer Frau verstummende Inder, kann nur unter Alkoholeinfluss mit einem weiblichen Wesen sprechen:<br />
&#8220;Ich wollte, ich h&#228;tte sein Selbstvertrauen. Es f&#228;llt mir so schwer, mit Frauen zu sprechen. Oder wenn Frauen dabei sind. Und gelegentlich auch bei femininen M&#228;nnern.&#8221;<br />
Ganz im Gegensatz zu Howard, der sich vor lauter Selbs&#252;bersch&#228;tzung f&#252;r einen &#8220;Frauenheld&#8221; h&#228;lt und dabei noch bei seiner Mutter wohnt.</p>
<p><img src="http://www.serienjunkies.de/news/big/t/the-big-bang-theory-33561_big.jpg" alt="big bang theory - foto" /></p>
<p>Es ist faszinierend, interessant und vor allem urkomisch – zwei Welten treffen aufeinander und das Normale wird pl&#246;tzlich zu einem R&#228;tsel.<br />
Es wird &#252;ber Quantenphysik und die String-Theorie diskutiert, &#8220;Klingonen&#8221;-Scrabble gespielt oder einfach mal schnell Finnisch gelernt, aber wenn es darum geht einen &#8220;normalen&#8221; Menschen wie Penny zu verstehen, ist manch ein Physiker &#252;berfordert. Raj Koothrappali sagt auch schon einmal:<br />
&#8220;Heiliger Kuhmist, sind wir Nerds!&#8221;<br />
Das Besondere an <em>The Big Bang Theory</em> sind nicht nur die durchgehend vorhandenen ironisch wie sarkastischen Spr&#252;che, sondern auch die wissenschaftliche Korrektheit in den Dialogen.<br />
Wer also auf der Suche nach Abwechslung, gutem Witz und sympathischer Tollpatschigkeit ist und unseren Sheldon noch nicht kennt, sollte doch mal einen Blick wagen und sich von den am&#252;santen Theorien mitrei&#223;en lassen.</p>
<div class="autor">Daniela Stratidis</div>
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		<title>Arschgeweih und Anker am Arbeitsplatz</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 08:49:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lisa.mielke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#8220;Man sollte entweder ein Kunstwerk sein, oder eines tragen&#8221;, sagte seinerzeit Oscar Wilde, der nicht zu Unrecht als &#196;sthet und Provokateur galt. Ob eine „Bauchnabelsonne“ oder ein „H&#252;ftknochenschmetterling“ als Kunstwerke angesehen werden k&#246;nnen, ist eher fragw&#252;rdig. Dennoch beschlie&#223;en immer mehr junge Menschen, sich Farbe unter die Haut stechen zu lassen, ein Bild, ein Zeichen oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="anreisser"><a href="http://ka-mpus.extrahertz.de/2011/10/arschgeweih-und-anker-am-arbeitsplatz/41f5b1e01259d4edf54c7e7947aa460eabf29d22_m_thumb/" rel="attachment wp-att-21677"><img src="http://ka-mpus.extrahertz.de/wp-content/uploads/2011/10/41f5b1e01259d4edf54c7e7947aa460eabf29d22_m_thumb.jpg" alt="" title="arm" width="240" height="200" class="aligncenter size-full wp-image-21677" /></a><br />
&#8220;Man sollte entweder ein Kunstwerk sein, oder eines tragen&#8221;, sagte seinerzeit Oscar Wilde, der nicht zu Unrecht als &#196;sthet und Provokateur galt. Ob eine „Bauchnabelsonne“ oder ein „H&#252;ftknochenschmetterling“ als Kunstwerke angesehen werden k&#246;nnen, ist eher fragw&#252;rdig. Dennoch beschlie&#223;en immer mehr junge Menschen, sich Farbe unter die Haut stechen zu lassen, ein Bild, ein Zeichen oder einen Schriftzug f&#252;r immer und ewig auf dem eigenen K&#246;rper zu tragen&#8230;</div>
<p><span id="more-21652"></span>Gerne auch an f&#252;r jedermann sichtbaren Stellen, wie den Unterarmen oder in Bereichen, die gewollt ungewollt versteckt wirken, wie hinter den Ohren. Doch trotz des seit Ende der 80er Jahre aufkommenden Trends werden T&#228;towierungen in vielen Branchen nicht gerne gesehen und wer sich t&#228;towieren lassen m&#246;chte oder es bereits ist, muss sich fragen, ob der K&#246;rperschmuck bei momentanen oder zuk&#252;nftigen Arbeitgebern vielleicht nicht so gut ankommen k&#246;nnte.</p>
<p>&#8220;&#8216;Opa wird uns alle enterben, wenn er das sieht!&#8217;, schrie meine Mutter, als ich ihr meine T&#228;towierung das erste Mal zeigte. &#8216;Ganz davon abgesehen, dass du mit dem Ding nie einen Job finden wirst&#8217; &#8211; Das war ein Monat nachdem ich mir <em>das Ding</em> stechen lie&#223;, mittlerweile habe ich noch zwei weitere Tattoos, eins am Kn&#246;chel, eins am Arm und dann noch ein winzig kleines an der Hand.&#8221; Die 21-j&#228;hrige Sarah lacht, &#8220;klar wollte ich meine Mama ein wenig schocken, aber aus dem Testament gestrichen wurde noch keiner bis jetzt. Aber ich achte sicherheitshalber bei jedem Familientreffen darauf, dass meine T&#228;towierungen verdeckt sind&#8230; Spie&#223;ig finde ich das schon&#8221;.<br />
Im Privatleben sieht die Germanistikstudentin allerdings weniger das Problem, viel schwieriger ist es nach wie vor tats&#228;chlich im Beruf, wo viele k&#246;rperbeschm&#252;ckte Menschen mit Vorurteilen zu k&#228;mpfen haben.<br />
Dabei spielt die jeweilige Branche eine wichtige Rolle. An Personen, die in kreativeren Berufen t&#228;tig sind, wirkt ein Tattoo weit weniger unpassend als zum Beispiel an einem Banker oder Politiker. Auch in der gehobenen Gastronomie oder oftmals im Einzelhandel wird man gebeten, seine T&#228;towierung unsichtbar zu machen und wenn dies nicht m&#246;glich ist, muss man damit rechnen, die Stelle m&#246;glicherweise nicht zu bekommen. </p>
<p>Der 28-j&#228;hrige Steffen R. berichtet, dass er in seinem Beruf als Veranstaltungstechniker weniger Probleme hat, dass er aber je nach Art der Veranstaltung doch mal hier und da schiefe Blicke erntet: Seine Waden und Oberarme zieren mehrere farbige und gro&#223;fl&#228;chige T&#228;towierungen, ein verschn&#246;rkelter Drache und ein siamesischer Krieger sind zu erkennen. Bei der oftmals k&#246;rperlich anstrengenden Arbeit ist es f&#252;r ihn unangenehm bis unm&#246;glich alle Tattoos unter langer Kleidung zu verstecken. Einsehen w&#252;rde er das auch nicht, denn er findet es &#8220;bekloppt&#8221; wie vorurteilsbehaftet offensichtlich t&#228;towierte Menschen teilweise behandelt werden. „Das l&#228;sst doch null auf die Pers&#246;nlichkeit oder sonstige Kompetenzen eines Menschen schlie&#223;en, ob er t&#228;towiert ist oder nicht!“. &#8220;Leute, die Tattoos mit asozialem Verhalten, Ungepflegtheit oder gar Kriminalit&#228;t verbinden, gibt es leider immer noch&#8221;, f&#252;gt er hinzu. „Als ob alle Tattoos im Knast und mit Tinte und hei&#223;er Nadel gestochen werden.“<br />
Ob T&#228;towierungen im Job nun gerne gesehen sind oder nicht, war f&#252;r ihn nie ein Kriterium, „Also ich finde, wenn man sich schon im Vorfeld so viele Gedanken dar&#252;ber macht, ist man nicht f&#252;r ein Tattoo bereit und sollte es dann besser ganz lassen.“ F&#252;r ihn sind seine T&#228;towierungen sehr bedeutungstragend, alle paar Monate besucht er sein Stammstudio <em>Hell Yeah</em> in Karlsruhe, um sich seinen K&#246;rper weiter bemalen zu lassen. Der dort t&#228;tige T&#228;towierer Viktor erz&#228;hlt, dass er j&#252;ngeren Leuten oftmals Bedenkzeit gibt, bevor er diesen ein besonders auff&#228;lliges und gro&#223;es Motiv sticht. „Wenn eine Tattoojungfrau kommt und gleich ein farbiges Motiv mitten auf dem Unterarm will, sich aber noch unsicher wegen der Stelle ist, schlage ich ihr als Alternative oberhalb des Ellenbogens vor. Damit ist man immer auf der sicheren Seite und ich will ja auch, dass meine Kunden lange zufrieden mit meinen Tattoos sind.“</p>
<p><a href="http://ka-mpus.extrahertz.de/2011/10/arschgeweih-und-anker-am-arbeitsplatz/cimg6208/" rel="attachment wp-att-21686"><img src="http://ka-mpus.extrahertz.de/wp-content/uploads/2011/10/CIMG6208.jpg" alt="" title="viktor" class="aligncenter size-full wp-image-21686" /></a></p>
<p>Wer sich unter die Nadel legt, sollte sich also grunds&#228;tzlich bewusst sein, welche berufliche Richtung er sp&#228;ter einmal einschlagen wird oder zumindest will. Und wer nach reichlicher &#220;berlegung noch immer unschl&#252;ssig ist, auf den K&#246;rperschmuck aber nicht verzichten mag, sollte sich wohl f&#252;r ein kleines, abdeckbares Motiv oder noch besser, eine K&#246;rperpartie entscheiden, die auch bei 30 Grad verdeckt bleibt.<br />
 „Ich jobbe neben dem Studium im Einzelhandel, in einem eher nobleren Kaufhaus. Dort herrscht eine allgemein vorgegebene Kleiderordnung. Tattoos werden bei den Mitarbeitern nicht gerne gesehen und man wird gebeten, diese am Arbeitsplatz zu verdecken. Bereits beim Vorstellungsgespr&#228;ch habe ich alle sichtbaren T&#228;towierungen verdeckt, mit Schmuck oder lang&#228;rmligen Oberteilen. Um &#196;rger aus dem Weg zu gehen, handhabe ich das auch weiterhin so. Zum Gl&#252;ck gibt es dort eine Klimaanlage!“ Auch in ihrem zuk&#252;nftigen Berufsleben will Sarah es nicht anders machen. „Aber es ist doch hinterw&#228;ldlerisch, dass T&#228;towierungen bei einigen immer noch so verp&#246;nt sind und dass das nicht einfach als Akt der Selbstverwirklichung z&#228;hlt.“ F&#252;r sie sind T&#228;towierungen eindeutig Privatsache. „Und wenn mich tats&#228;chlich mal jemand wegen den drei kleinen T&#228;towierungen nicht einstellen, beziehungsweise entlassen wird, wei&#223; ich, dass das definitiv nicht der richtige Job f&#252;r mich w&#228;re. Schlie&#223;lich muss ich mich ja auch mit dem Konzept und der Einstellung eines zuk&#252;nftigen Arbeitgebers identifizieren k&#246;nnen. Und Intoleranz oder altbackene Vorurteile teile ich nicht.“ Auch wenn sie nicht unbedingt glaubt, mal in der Position zu sein, sich Jobs aussuchen zu k&#246;nnen, blickt sie optimistisch in die Zukunft. „Schlie&#223;lich sind immer mehr junge Menschen t&#228;towiert, irgendwann wird sich hoffentlich keiner mehr daran st&#246;ren. Ob nun ein Jurist, ein Lehrer oder der Hausarzt t&#228;towiert ist, was sagt das denn bitte &#252;ber deren Qualifikationen aus?“<br />
<a href="http://ka-mpus.extrahertz.de/2011/10/arschgeweih-und-anker-am-arbeitsplatz/xxl_6611c092effd2b8430d5b7ce8bf77729/" rel="attachment wp-att-21693"><img src="http://ka-mpus.extrahertz.de/wp-content/uploads/2011/10/xxl_6611c092effd2b8430d5b7ce8bf77729-225x300.jpg" alt="" title="xxl_6611c092effd2b8430d5b7ce8bf77729" width="225" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-21693" /></a>Doch soweit ist es noch lange nicht, dass die Gesellschaft T&#228;towierungen am Arbeitsplatz einschr&#228;nkungslos duldet, sagt Jullian H., Student der Wirtschaftswissenschaften. Er w&#252;rde sich niemals, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt, ein Tattoo stechen lassen. Davon abgesehen, dass er sich nicht damit anfreunden k&#246;nnte f&#252;r sein gesamtes restliches Leben mit einem Bild oder Schriftzug oder was auch immer gerade &#8216;in&#8217; ist, rum zu laufen, w&#252;rde er es ungern riskieren, dadurch seinen beruflichen Werdegang negativ zu beeinflussen. „Auf T&#228;towierungen lastet noch immer ein schlechter Ruf. T&#228;towierte Gesch&#228;ftsm&#228;nner sind nicht gerne gesehen, weil es m&#246;glicherweise unseri&#246;s wirken k&#246;nnte. So ein Ruf l&#228;sst sich nur schwer dementieren und das wird bestimmt noch ein Paar Jahre dauern, ehe Tattoos gesellschaftsf&#228;hig sind.“ Der 25-j&#228;hrige Student, der demn&#228;chst ein Praktikum im Bereich der Unternehmensberatung machen wird und schon einige Vorstellungsgespr&#228;che auf diesem Gebiet hatte, meint, es w&#252;rde sich nicht lohnen dort mit einem bunten Unterarm aufzukreuzen um schlie&#223;lich m&#246;glicherweise nirgends eingestellt zu werden und somit vielleicht seinen absoluten Traumjob zu riskieren. Er findet es besonnener, wenn gerade junge Leute sich im Vorfeld Gedanken dar&#252;ber machen, wie das bei k&#252;nftigen Arbeitgebern aufgefasst wird, wenn Bewerber t&#228;towiert sind, anstatt sich auf die wachsende Tattoo-Toleranz zu verlassen.<br />
Besonders in Berufen mit Kundenkontakt und in klassischen Sparten wie Handel oder Versicherung werden T&#228;towierungen nach wie vor nur ungern gesehen. Eigentlich unterliegen T&#228;towierungen tats&#228;chlich dem Pers&#246;nlichkeitsrecht, ein Chef darf K&#246;rperschmuck nicht offiziell verbieten. Dennoch ist das Tragen eines sichtbaren Tattoos oftmals vertraglich untersagt und kann tats&#228;chlich zur Entscheidung gegen einen t&#228;towierten Bewerber f&#252;hren.</p>
<h4>Entfernung und Alternativen</h4>
<p>Wer nicht wie Steffen das Gl&#252;ck hat, einen Beruf zu haben, der das sichtbare Tragen von K&#246;rperverzierungen erlaubt oder wie Sarah die M&#246;glichkeit, seine Tattoos unter Kleidung zu verstecken, muss versuchen auf anderem Weg &#8216;tattoofrei&#8217; zu erscheinen. In letzter Zeit wurde viel &#252;ber sogenannte „Bio-Tattoos“ gesprochen, angeblich werden diese nicht so tief gestochen und sollen nach ca. 7 Jahren verblassen. „Unsinn“, sagt Viktor, „wenn Farbe in die Haut gestochen wird, dann bleibt sie dort. Tempor&#228;re Tattoos gibt es nicht. Die Farben verblassen vielleicht aber man wird immer R&#252;ckst&#228;nde sehen k&#246;nnen.“<br />
Kurzfristig lassen sich nicht all zu gro&#223;fl&#228;chige Motive mit Camouflage Make-up oder Theaterschminke abdecken, doch das w&#228;re sicher keine alltagstaugliche L&#246;sung. Der letzte Weg w&#228;re vermutlich eine dauerhafte Entfernung eines Tattoos durch Laser, was aber auch gleichzeitig eine kostspielige und nicht ganz schmerzfreie Methode ist, die mehrere Sitzungen und somit viel Geduld erfordert.<br />
 <a href="http://ka-mpus.extrahertz.de/2011/10/arschgeweih-und-anker-am-arbeitsplatz/cimg6205/" rel="attachment wp-att-21704"><img src="http://ka-mpus.extrahertz.de/wp-content/uploads/2011/10/CIMG6205.jpg" alt="" title="2" class="aligncenter size-full wp-image-21704" /></a><br />
Ein Tattoo ist eine Entscheidung f&#252;r immer! Wer sich ein Motiv gefunden hat und dieses auf seinem K&#246;rper verewigen will, sollte sich im Vorfeld &#252;ber m&#246;gliche Konsequenzen bewusst sein. Und dass das Motiv eines Tages nicht mehr gefallen k&#246;nnte, ist da das kleinere &#220;bel&#8230; Wer t&#228;towiert sein will, sollte bedenken, dass es zu Einschr&#228;nkungen im Job oder gar Problemen bei der Jobsuche kommen kann und dass nicht alle Menschen an Tattoos gew&#246;hnt sind, sich dadurch provoziert f&#252;hlen oder den &#228;sthetischen Aspekt nicht nachvollziehen k&#246;nnen. Wer dar&#252;ber steht, sich Gedanken gemacht hat und eine Ahnung hat, wohin es ihn beruflich mal f&#252;hren wird, kann sich aber getrost unter die Nadel begeben.</p>
<div class="autor">Lisa Mielke</div>
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		<title>Gib Nazis keine Chance!</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 12:10:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gianna</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aus aktuellem Anlass m&#246;chte die KA.mpus-Redaktion auf etwas aufmerksam machen. Heute erreichte uns folgende eMail:
&#8220;Hallo KA.mpus-Team,
h&#228;ufig wird in den Medien von den sogenannten &#8220;Rechten&#8221; berichtet, die wieder dieses angestellt haben oder an jenem Schuld sein. So k&#252;rzlich bei den Wahlen in Mecklenburg Vorpommern oder allj&#228;hrlich zum Jahrestag der Bombardierung Dresdens durch die Alliierten wegen unsres [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="anreisser">Aus aktuellem Anlass m&#246;chte die KA.mpus-Redaktion auf etwas aufmerksam machen. Heute erreichte uns folgende eMail:</div>
<p>&#8220;Hallo KA.mpus-Team,</p>
<p>h&#228;ufig wird in den Medien von den sogenannten &#8220;Rechten&#8221; berichtet, die wieder dieses angestellt haben oder an jenem Schuld sein. So k&#252;rzlich bei den Wahlen in Mecklenburg Vorpommern oder allj&#228;hrlich zum Jahrestag der Bombardierung Dresdens durch die Alliierten wegen unsres Trauermarsches. Jedoch berichten die Meisten lediglich &#252;ber uns, die Wenigsten sprechen wirklich mit uns.</p>
<p>Von daher m&#246;chten wir als im Karlsruher Raum aktive Nationalisten euch die M&#246;glichkeit bieten mit uns ein schriftliches Interview zu f&#252;hren.</p>
<p>Schickt eure Fragen einfach an obige Netz-Adresse und wir werden euch die Antworten bald zukommen lassen. Wir werden selbstverst&#228;ndlich auf &#8220;unangenehmere&#8221; Fragen antworten.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en<br />
karlsruher//netzwerk&#8221;</p>
<p><strong>KA.mus bezieht eindeutig Stellung GEGEN JEGLICHE FORM VON RECHTSRADIKALISMUS und wird Anh&#228;ngern dieser Szene keine Plattform zur Selbstdarstellung geben.</strong></p>
<p><a href="http://www.netz-gegen-nazis.de/">www.netz-gegen-nazis.de</a></p>
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		<title>¡Viva La Barca! &#8211; Barcelona nicht nur sehen sondern erleben</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 08:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lisa.mielke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer nach Barcelona kommt, hat ein strammes Programm: Die Sagrada Familia, den Park G&#252;ell, die Gaudí-H&#228;user, das Picasso Museum, die Ramblas, das Olympia Gel&#228;nde, Camp Nou &#8211; all das will besichtigt und abgeklappert werden. Nat&#252;rlich sind diese Sehensw&#252;rdigkeiten absolut empfehlenswert und jeder, der dort war, muss einmal die Sagrada Familia gesehen oder den Ausblick vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="anreisser">Wer nach Barcelona kommt, hat ein strammes Programm: Die Sagrada Familia, den Park G&#252;ell, die Gaudí-H&#228;user, das Picasso Museum, die Ramblas, das Olympia Gel&#228;nde, Camp Nou &#8211; all das will besichtigt und abgeklappert werden. Nat&#252;rlich sind diese Sehensw&#252;rdigkeiten absolut empfehlenswert und jeder, der dort war, muss einmal die Sagrada Familia gesehen oder den Ausblick vom Park Guell &#252;ber die D&#228;cher der Stadt genossen haben. Doch wer nach einer typischen Sightseeingtour noch etwas Zeit im Gep&#228;ck hat, sollte sich unbedingt n&#228;her auf Barcelona einlassen! Erst wenn man sich von den Tourimassen l&#246;st und sich einfach treiben l&#228;sst, gibt man der Stadt die M&#246;glichkeit ihr ganzes Flair zu entfalten und wird schlie&#223;lich von ihrem Zauber gefangen&#8230;<img src="http://s7.directupload.net/images/110929/8thfbyex.jpg" alt="Barcelona" /></div>
<p><span id="more-21591"></span></p>
<p>Barcelona ist ziemlich gut zu Fu&#223; zu bew&#228;ltigen, f&#252;r einen Kurztrip von ein paar wenigen Tagen reicht eine 10-er Karte f&#252;r die U-Bahn vollkommen aus. Ausgangspunkt s&#228;mtlicher Touren ist die Plaça Catalunya, sie gilt als Zentrum Barcelonas und trennt die Altstadt, das Barri Gótic, von der Neustadt, dem Eixample. Von ihr zweigt die ber&#252;hmte Promenade Les Rambles ab, die zum ehemaligen Hafen f&#252;hrt und auf der man zwischen mehreren Kioskst&#228;nden vielen K&#252;nstlern, Blumen- und Kleintierh&#228;ndlern begegnet. In n&#246;rdliche Richtung f&#252;hrt die gro&#223;e Einkaufsmeile Passeig de Grácia an zahlreichen Filialen, auch hier zulande beliebter, spanischer Modeketten vorbei.</p>
<div class="infobox"><strong>Tipp</strong>: Weil <em>Zara</em> und <em>Mango</em> spanische Modeunternehmen sind, gibts Klamotten hier immer ein paar Euro billiger als in Deutschland, auch bei den mittlerweile international bekannten Modeketten <em>Bershka</em> und <em>Pull and Bear</em> l&#228;sst es sich verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig g&#252;nstig shoppen!</div>
<p>In den abzweigenden G&#228;sschen kann man in vielen kleinen Boutiquen f&#252;r wenig Geld das ein oder andere Einzelst&#252;ck finden. Beim Shoppen immer gut auf Tasche bzw. Portemonnaie aufpassen, besonders die Rambles gelten als Eldorado der Taschendiebe. Hier den guten alten Brustbeutel umzuh&#228;ngen, kann einem so manch &#196;rgernis ersparen.<br />
<img src="http://s7.directupload.net/images/110929/im8dmlo8.jpg" alt="Les Rambles" /><br />
Nach einer Shoppingtour l&#228;sst es sich am besten am Strand entspannen. Diesen erreicht man, wenn man das ehemalige Fischerviertel Barceloneta durchquert, was sich auf jeden Fall lohnt. Es verspr&#252;ht durch und durch mediterranes Flair, lockt mit Fischrestaurants, einer alten Markthalle und einer wundersch&#246;nen Strandpromenade.</p>
<p>Nachmittags sollte man unbedingt rechtzeitig zur&#252;ck gehen, um in die zwischen Barceloneta und Borne gelegene Xampañería einzukehren. Mit Sicherheit platzt die Bar aus allen N&#228;hten, aber hier gibt’s sowieso keine Sitzpl&#228;tze und das Warten lohnt sich: Die Kultbar lockt mit der besten Auswahl an Bocadillos (Sandwiches) der Stadt und das zu den unschlagbarsten Preisen! Zu ein oder zwei Flaschen leckerstem Cava empfiehlt sich besonders das Bocadillo mit Schinken, &#252;berbacken mit Camembert.<br />
Frisch gest&#228;rkt werden die Stunden bis es dunkel wird damit verbracht, gem&#252;tlich durch die Altstadt und das gotische Viertel zu schlendern. Sich ziellos durch das Labyrinth von winzigen G&#228;sschen treiben zu lassen und auf einem der vielen malerischen Pl&#228;tze, wie beispielsweise dem Kathedralplatz oder dem Plaça San Felipe Neri, innezuhalten um auszuruhen oder sich dort einen Café con leche – einen Milchkaffee – zu genehmigen: so entfaltet die Stadt ihren Charme und sp&#228;testens jetzt ist es um jeden geschehen.<img src="http://static.rp-online.de/layout/showbilder/43099-cafe_barcelona_TURESPANA-TMN.jpg" alt="cafe" /></p>
<p>Wird es schlie&#223;lich dunkel und vorausgesetzt man ist noch nicht in einer der zahlreichen Tapasbars versumpft, kann man sich auf den Weg zum Plaça d´Espanya machen um sich das Spektakel des Font Mágica anzusehen. Der Font Màgica, der magische Brunnen, ist nachts ein Gesamtkunstwerk aus Musik, Wasser, Bewegung und Farbe. Font&#228;nen spr&#252;hen im Takt der Musik und werden zus&#228;tzlich beleuchtet – ein atemberaubendes Schauspiel. Anschlie&#223;end erwacht die Stadt zu neuem Leben, denn so kurz die Tage hier erscheinen, desto l&#228;nger sind die N&#228;chte! </p>
<div class="infobox"><strong>Insidertipp Bars</strong>:<br />
<em>Marsella</em>: absoluter Geheimtipp, kleine verr&#252;ckte Absinthbar am s&#252;dlichen Ende der Rambla del Raval; vor dem Eingang nicht von den Damen des horizontalen Gewerbes abschrecken lassen.<br />
<em>Síncopa</em>: Barcelonas beste Rock- und Reggeabar, deren Besitzer kein geringerer als der franz&#246;sische S&#228;nger Manu Chao ist. In Borne am Plaça George Orwell.<br />
<em>Rosa del Raval</em>: stets &#252;berf&#252;llte, aber dennoch gem&#252;tliche Mojitobar, unterhalb des MACBA (Museum).</div>
<p>Viele Einheimische treffen sich jetzt in einer der unendlich vielen Bars um sich mit ein paar Mojitos auf das Nachtleben einzustimmen. Wenn man sich etwas abseits der Touristengegenden h&#228;lt, findet man rasch eine Bar, die den minzigen Cocktail f&#252;r gerade mal 3,50 Euro anbietet. Doch selten bleiben die Spanier in ein und derselben Bar, meistens werden nacheinander mehrere angesteuert bevor man schlie&#223;lich den Club der Wahl aufsucht um dort bis in die fr&#252;hen Morgenstunden zu feiern. Dem Beispiel der Einheimischen zu folgen lohnt sich und macht Spa&#223;, denn in jeder Bar herrscht eine andere Atmosph&#228;re, es wird andere Musik gespielt und wer schon wieder hungrig ist, kann sich einfach ein paar Tapas dazu bestellen.</p>
<p>Nach dem Barhopping geht es in einen Club und nat&#252;rlich h&#228;lt Barcelona auch hier f&#252;r jeden Geschmack etwas parat: Ob es nun etwas schicker oder eher rockiger zugehen soll, jeder kommt garantiert auf seine Kosten. Egal wohin es einen verschl&#228;gt, man sollte beachten, dass die Eintrittpreise es in sich haben, jedoch liegen tags&#252;ber in vielen Gesch&#228;ften und Bars Flyer aus, die gegen Vorlage in bestimmten Clubs freien Eintritt oder zumindest ein Gratis Getr&#228;nk bescheren.</p>
<div class="infobox"><strong>Tipp</strong>: Die Katalanen feiern immer, auch Montags. Um daf&#252;r einen entsprechenden Anlass zu haben, wurde vor ein paar Jahren die Partyreihe „Nasty Mondays“ ins Leben gerufen. Jeden Montag legen im <a href="http://www.sala-apolo.com/">Apolo Club</a> zwei Dj´s das Beste aus Rock, Pop, Indie, Garage, 80´s und Elektro Rock auf und in einem riesigen Saal tanzt die Menge bis zum Umfallen. Der Eintritt betr&#228;gt 13 Euro und beinhaltet einen gratis Longdrink.</div>
<p>M&#252;de vom Feiern f&#228;hrt man bis 4 Uhr nachts mit dem Nachtbus f&#252;r gerade mal einen Euro zur Unterkunft oder wer immer noch nicht genug von der Stadt erlebt hat, auf den Montjuic, den Hausberg Barcelonas, um von dort den atemberaubenden Sonnenaufgang &#252;ber dem Meer zu bestaunen.<br />
<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/34/Sonnenaufgang_Montjuic.jpg" alt="Sonnenaufgang" /></p>
<p><strong>Zur Einstimmung</strong><br />
Filmtipp: Woody Allen´s <em>Vicky, Cristina, Barcelona</em> – eine am&#252;sante Dreiecksgeschichte, erz&#228;hlt vor der Kulisse Barcelonas.<br />
Buchtipp: <em>Der Schatten des Windes</em> von Carlos Ruiz Zafón – bestimmt erkennt man das ein oder andere hier beschriebene Fleckchen Barcelonas wieder!</p>
<div class="infobox"><strong>Hinkommen</strong>: Barcelona erreicht man mit dem Auto oder der Bahn in 12 bis 20 Stunden, au&#223;erdem gibt es Mitfahrgelegenheiten. Am angenehmsten und billigsten ist Fliegen: g&#252;nstige Fl&#252;ge gibt es von Baden-Baden nach Girona mit Ryanair ab 80€ hin und zur&#252;ck. Ab Girona einst&#252;ndiger Bustransfer ins Zentrum Barcelonas f&#252;r ca. 10€.</div>
<div class="autor">Lisa Mielke</div>
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		<title>Selbst ist der Trendsetter</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 08:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>amanda.bruchmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#8220;Wenn du willst, dass etwas richtig gemacht wird, mach es selbst!&#8221; Anscheinend soll das schon Napoléon gesagt haben. Do- it-yourself Kultur, kurz DIY, befindet sich im Aufwind. Doch seit wann ist Selbstgemachtes eigentlich cool?


Wie jeder gro&#223;e Trend kam es schleichend. Zu welchem Zeitpunkt es sich durchsetzte, wei&#223; keiner so genau. Schob man als Kind die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="anreisser">
&#8220;Wenn du willst, dass etwas richtig gemacht wird, mach es selbst!&#8221; Anscheinend soll das schon Napoléon gesagt haben. Do- it-yourself Kultur, kurz DIY, befindet sich im Aufwind. Doch seit wann ist Selbstgemachtes eigentlich cool?
</div>
<p><span id="more-21263"></span></p>
<p>Wie jeder gro&#223;e Trend kam es schleichend. Zu welchem Zeitpunkt es sich durchsetzte, wei&#223; keiner so genau. Schob man als Kind die von der Tante liebevoll gestrickten Pullis in die hinterste Ecke des Schranks und wollte lieber Markenshirts von der Stange, so versetzt das Fashion Victim von heute nichts so sehr in Verz&#252;ckung wie ein handgefertigtes Unikat. Am besten noch im <em>used look</em>, es darf gerne so aussehen, als ob man daf&#252;r stundenlang in Flohmarktkisten gew&#252;hlt h&#228;tte. Wieder so ein Schreckgespenst der Kindheit- der Kleiderbasar. Dieser grauenvolle Ort, wo man unter Protest von sparsamen Eltern mit Skibekleidung aus dem letzten Jahrzehnt eingedeckt wurde.</p>
<p><img src="http://sockhaus.antville.org/static/sockhaus/images/Pulli.jpg" alt="Selbstgestricktes" /></p>
<p>Ist es denn nun die Zeit, welche die Trends neu gesetzt und unser Denken ver&#228;ndert hat, oder sind wir einfach nur erwachsen geworden? An sich gab es <em>Do-it-yourself</em> schon, bevor  jemand diesen klangvollen Namen erfand. Erfinderisch und selbstt&#228;tig war man schon vor der Jahrtausendwende, genau genommen schon seit Jahrtausenden. Nur das Motiv hat sich ge&#228;ndert:  Was in Zeiten einer Agrargesellschaft selbst zusammengezimmert wurde, konnte man sich ohne Eigenarbeit kaum leisten. Hungersn&#246;te und Kriege  dienten schon seit jeher als Quelle von improvisierten Rezepten &#8211; Brot aus Bucheckern und Kartoffeln, Speisen auf Grundlage alter Brotrinden- kreativ war man immer schon, in diesem Fall aber aus bitterer Not. </p>
<p><img src="http://www.instructables.com/image/FIQGUYFGQL8PURX/Spray-painted-patio-chairs.jpg" alt="Trend" /></p>
<p>Diese Not ist es nicht mehr, die den selbsternannten Handwerker von heute antreibt. Nat&#252;rlich kann das Eigenengagement viel Geld sparen, falls das Material schon vorhanden ist. In den meisten F&#228;llen jedoch kommt die Materialbeschaffung die Person teurer zu stehen als das fertig gekaufte Flie&#223;bandprodukt. In diesen Situationen kann die Begeisterung f&#252;r DIY kaum aus  Geiz heraus entspringen.Immerhin schafft  der  Heimwerk- Hype einen riesigen Absatzmarkt f&#252;r Produkte, die uns das T&#252;fteln erleichtern sollen. Ganz oben dabei sind die Baum&#228;rkte, gefolgt von Zeitschriften mit Anleitungen f&#252;r zum Selbst Basteln und N&#228;hen, DIY Websites mit einer schier unersch&#246;pflichen Sammlung von <em>How-To</em>s  locken uns mit den Vorz&#252;gen einer kostenpflichtigen Premium Mitgliedschaft.<br />
Woher entspringt dieser Drang zum Selbermachen dann? Ironischer Weise liefert uns gerade ein Werbe Kurzfilm der Baumarktkette Hornbach viele Interpretationsans&#228;tze. </p>
<p><a href='http://www.youtube.com/watch?v=H0kdvTD57OA&#038;feature=player_detailpage' >Hornbach- das grenzenlose Haus</a></p>
<p>Am Anfang des sechsmin&#252;tigen Films steht der graue Alltag und ein bisschen Verzweiflung &#252;ber den Status Quo.  Wer das erkannt hat,wird uns hier vermittelt, dem stehen alle M&#246;glichkeiten offen. DIY ist der Schl&#252;ssel zum lang ersehnten ´richtigen´ Leben, Spa&#223;, Spannungund  Selbstverwirklichung. Indem wir etwas Eigenes erschaffen, beweisen wir der Welt unsere Kompetenz. Gleichzeitig d&#252;rfen wir wieder Kind sein und basteln, uns ausprobieren und an der Aufgabe wachsen.  Unsere Kreativit&#228;t ist es, die uns besonders macht.</p>
<p>Diese Kreativit&#228;t zu &#252;bersch&#228;tzen w&#228;re jedoch fatal.  Es gibt Situationen, in denen es keine gute Idee ist, alles selbst zu machen. Der Wille etwas zu k&#246;nnen ersetzt wahres K&#246;nnen leider nur unzureichend. Deshalb sollte man als Null am Herd sein Umfeld besser mit selbst gezauberten Gerichten verschonen (zumindest falls man m&#246;chte, dass Einladungen zum Essen jemals wieder angenommen werden).  Das eigene Haus im Alleingang zu renovieren k&#246;nnte bei fehlendem Fachwissen mit einst&#252;rzenden Dachbalken und toten Familienangeh&#246;rigen enden. In Eigenregie erstellte Geschenke sind nur dann originell, falls sie nicht bei der ersten Ber&#252;hrung auseinanderfallen. Manchmal braucht es Profis und manchmal ist das leider jemand anderes als man selbst. </p>
<p>Die vielen Anleitungen, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Howto">How-to</a> Videos und Bildbeitr&#228;ge lassen uns in eine Welt eintauchen, die wir nach eigenen W&#252;nschen gestalten k&#246;nnen. Hier w&#228;re eine Statistik interessant, wie viele gelangweilte B&#252;roangestellte ihre Arbeitszeit mit dem Surfen auf DIY Seiten verbringen. Es ist schon das Lesen so einer Anleitung, die in uns das Gef&#252;hl wachruft, die Ver&#228;nderung selbst in der Hand zu haben. Egal, ob wir es dann auch wirklich tun oder nicht.<br />
<img src="http://hyggelig.typepad.com/.a/6a00e553951115883401543468d1bc970c-pi" alt="Lampe aus alten Globen (hyggelig.com)" /></p>
<p>An sich gesehen ist es eine positive Entwicklung, sich nicht mehr alle Bed&#252;rfnisse von der Konsumg&#252;terindustrie vorschreiben zu lassen. Vielleicht lernt derjenige, der lieber selbst bohrt, n&#228;ht und kocht seine Vorlieben besser kennen. Denn ohne den starken Wunsch nach etwas w&#252;rde man diesen ganzen Aufwand kaum betreiben. F&#228;nde dieser Denkprozess, dieses „m&#246;chte ich das wirklich?“ beim Einkaufen statt, f&#228;nde man auf Ebay weniger Kleinanzeigen f&#252;r Eismaschinen, Heimtrainer und Shiatsu-Matten. </p>
<p>Seit Anbruch der Konsumgesellschaft, inklusive Flie&#223;bandarbeit und eint&#246;niger werdenden Arbeitsbedingungen, ist es nicht mehr das investierte Geld, welches den Wert eines Produktes festlegt. Do it yourself bedeutet, statt Geld etwas viel Wertvolleres und sp&#228;rlich Vorhandeneres  gegeben zu haben : Die eigene Zeit. </p>
<div class="infobox">Neugierig geworden?</p>
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<div class="autor">Amanda Bruchmann</div>
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