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	<title>KA.mpus &#187; Projekte</title>
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	<description>Das unabhängige Hochschulmagazin für Karlsruhe</description>
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		<title>&#8220;My Campus&#8221; &#8211; dem Studi auf der Spur</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 12:24:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mojique h.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Universit&#228;t, Verzeihung!, das KIT in Karlsruhe ist vor allem f&#252;r eines bekannt: Es ist eine Technische Hochschule. Hier sieht man allerhand angehende Bauingenieure, Informatiker, Maschinenbauer, Architekten, zugegeben auch den ein oder anderen Naturwissenschaftler, die Wiwis nicht zu vergessen und zu guter letzt auch noch die Geistes- und Sozialwissenschaftler. Aber was tun die eigentlich, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4802" title="ehrenhof schmal" src="http://ka-mpus.extrahertz.de/wp-content/uploads/2010/01/ehrenhof-schmal.jpg" alt="ehrenhof schmal" width="450" height="186" /></p>
<div class="anreisser">Die Universit&#228;t, Verzeihung!, das KIT in Karlsruhe ist vor allem f&#252;r eines bekannt: Es ist eine Technische Hochschule. Hier sieht man allerhand angehende Bauingenieure,  Informatiker, Maschinenbauer, Architekten, zugegeben auch den ein oder anderen Naturwissenschaftler, die Wiwis nicht zu vergessen und zu guter letzt auch noch die Geistes- und Sozialwissenschaftler. Aber was tun die eigentlich, wenn sie nicht gerade lesen? Ziemlich viel! Das beweist die j&#252;ngste explorative Studie des interdisziplin&#228;ren Forschungs-projektes My Campus – R&#228;ume f&#252;r die „Wissensgesellschaft“?</div>
<p><span id="more-4801"></span>Gerade an einer Technischen Hochschule wird sehr viel Wert auf Objektivit&#228;t gelegt. Und solche Dinge werden auch gelehrt &#8211; die <em>objektiven</em> Wahrheiten der Wissenschaften. Die Subjektivit&#228;t ger&#228;t da schon mal aus dem Blick. Interessiert es den Chemiker, dass nur jeder zweite den bitteren Geruch von Blaus&#228;ure riechen kann oder ist sein Augenmerk eher auf die chemischen Eigenschaften der Substanz gerichtet?</p>
<p>Objektiv kann man sagen, dass, im bundesweiten Vergleich, Karlsruhe eine gro&#223;e Forschungslandschaft bildet; mit acht Hochschulen und rund 30.000 Studenten hat die Stadt sogar die h&#246;chste Forscherdichte Deutschlands. Der Chemiker sucht nach D&#252;ften, um die vielen Studenten einander n&#228;her zu bringen, die Architekten planen gro&#223;e Geb&#228;udekomplexe, damit die vielen Menschen auch Wohnraum erhalten und f&#252;r den Mathematiker ist dieses Karlsruhe ein aus einer Aneinanderreihung von Vektoren bestehender Raum, in dem sich eine bestimmte Anzahl von Personen aufh&#228;lt.</p>
<p>Wie sich aber die einzelnen Individuen dabei f&#252;hlen, wie sie subjektiv ihren Campus und ihr Studentendasein insgesamt erleben, haben nun die Disziplinen Soziologie und Stadtplanung in der <em>My Campus</em>–Studie herausgefunden.</p>
<div class="infobox">Der Autor weigert sich den Term &#8220;Studierende&#8221; zu benutzen, solange es auch keine m&#228;nnliche Bezeichnung f&#252;r Krankenschwester gibt, was folglich der Krankenbruder sein m&#252;sste – genauso unsinnig scheint es mir von einer Gesamtheit der Studenten als Studierendenschaft zu sprechen oder deren Arbeitsort gar als Studierendenstube zu bezeichnen. Ein schlafender Student ist nun mal kein Studierender, sondern ein Schlafender. &#196;hnlich verh&#228;lt es sich mit einem computerspielenden, kochenden, urinierenden, &#8230; Studenten. Das ist meine subjektive Meinung. Die Frauen unter den Studenten m&#246;gen mir dies nachsehen und sollten dies nicht als diskriminierend erachten, es geht dabei rein um den puristischen Aspekt.</div>
<p>Unter der Leitung von <a href="http://www.arch.uni-karlsruhe.de/rbl/" target="_blank">Prof. Dipl.-Ing. Kerstin Gothe</a> (Institut f&#252;r Orts-, Regional- und Landesplanung) und <a href="http://soziologie.geist-soz.uni-karlsruhe.de/content/view/66/90/" target="_blank">Prof. Dr. Michaela Pfadenhauer</a> (Institut f&#252;r Soziologie) bearbeitete in erster Linie die wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut f&#252;r Soziologie Alexa Maria Kunz M.A. das Projekt. Aufgabe war es, die Bewegungen und Studiengewohnheiten, sowie die subjektiven Campuswahrnehmungen der insgesamt 60 Studienteilnehmer in Erfahrung zu bringen. Zwei Wochen lang sollten die partizipierenden Studenten ihre Wege, Aktivit&#228;ten und Impressionen, die sie auf dem Campus S&#252;d hatten, dokumentieren. Es musste ein so genanntes Logbuch ausgef&#252;llt werden, in welchem s&#228;mtliche Besch&#228;ftigungen, die Dauer derer sowie die besuchten Orte vermerkt wurden. Dabei sollten die Studenten auch anmerken, weshalb sie sich Hier und Da aufhielten, was ihnen besonders ge- oder missfiel. T&#228;glich wurden die Wege, l&#228;ngere Aufenthalte und Pausen in einen Plan eingetragen.</p>
<p>Um ein breites Feld und eine damit allgemeine Aussage zu erschlie&#223;en, sollten die Befragten aus m&#246;glichst vielen Studienzweigen stammen. Auch eine Ausgewogenheit der Geschlechter wurde ber&#252;cksichtigt. Zudem hatte man ausl&#228;ndische Studenten, Pendler und Ortsans&#228;ssige gleicherma&#223;en in der Studie ber&#252;cksichtigt.</p>
<div id="attachment_4815" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img src="http://ka-mpus.extrahertz.de/wp-content/uploads/2010/01/tabelle1-300x177.jpg" alt="Tagesablauf im Logbuch eines Studienteilnehmers" title="tabelle1" width="300" height="177" class="size-medium wp-image-4815" /><p class="wp-caption-text">Tagesablauf im Logbuch eines Studienteilnehmers</p></div>
<p>Kriterium f&#252;r ein unverf&#228;lschtes Ergebnis war zum einen die Unvoreingenommenheit der freiwilligen Teilnehmer. So hatten die 60 Studenten laut Alexa Maria Kunz lediglich Hinweise erhalten, worauf sie achten <em>k&#246;nnte</em>n. So konnte es beispielsweise passieren, dass an einem Tag ein Ort als vorteilhaft, an einem anderen derselbe Ort als unangenehm erscheint. Die Teilnehmer wurden lediglich sensibilisiert, als Ansporn gab es kein Geld, sondern Gewinne wie Laptops.</p>
<p>Zwar hatten die Logb&#252;cher vorgefertigte Tabellen, doch die Teilnehmer waren beim Ausf&#252;llen so eifrig, dass sie auch viele Nebeninformationen gaben. Aufgrund derer konnten sogar zus&#228;tzliche Erkenntnisse gewonnen werden, die urspr&#252;nglich gar nicht beabsichtigt waren. </p>
<p>Viele m&#246;gen glauben, das Studentenleben der heutigen Zeit sei reine Schufterei und biete wenig Platz f&#252;r M&#252;&#223;iggang. Doch auch in Zeiten von Studiengeb&#252;hren und Masterstudieng&#228;ngen nutzen viele das Studium als eine Phase vieler M&#246;glichkeiten – je nachdem, was ihnen pers&#246;nlich wichtig erscheint. Diese Vielfalt an Eindr&#252;cken und M&#246;glichkeiten zeigt sich auch in der Campusnutzung, so dass &#252;ber die Darstellungen aus den Logb&#252;chern f&#252;nf unterschiedliche Typen erschlossen werden konnten, was sogar das Forscherteam erstaunte.<br />
Der <em>Homie</em> ist jemand, der am liebsten von zuhause aus arbeitet. Nur das Notwendigste erledigt er auf dem Campus. Wenn es m&#246;glich w&#228;re, w&#252;rde der <em>Homie</em> wahrscheinlich gar nicht mehr auf den Campus kommen; er sieht diesen Ort als reine Informationsbeschaffungsst&#228;tte. </p>
<p>Das genaue Gegenteil dazu ist der <em>College-Typ</em>. Er verbringt die meiste Zeit auf dem Campus und ist nicht nur dort, wenn er muss. Hier kann er mehr tun als nur studieren. Der <em>College-Typ</em> nimmt auch Freizeitangebote an der Uni wahr, geht hier essen, treibt Sport und geht, wenn m&#246;glich, sogar abends auf dem Campus aus. </p>
<img class="size-medium wp-image-4821" title="sofa_schmal" src="http://ka-mpus.extrahertz.de/wp-content/uploads/2010/01/sofa_schmal-300x137.jpg" alt= width="300" height="137" />
<p>Wer einen Studenten vor Augen hat, der sich einzig auf das Lernen konzentriert, zumindest so lange er auf dem Campus weilt, denkt an den <em>Separator</em>. Ein Studententypus, der ausschlie&#223;lich zum Arbeiten hier ist. Die Uni ist f&#252;r ihn nicht geeignet zum<em> Party machen</em> und seine Freizeit verbringt er anderenorts. Anders der <em>Integrator </em>: Er verbindet gezielt die f&#252;r ihn wichtigen Angebote mit jeweils f&#252;r ihn passenden Orten. Mal lernt er zu Hause, mal auf dem Campus &#8211; mal besucht er das Uni-Kino, mal die Schauburg &#8211; was eben gerade passt. </p>
<p>Zuletzt gibt es laut der My Campus-Studie noch den <em>Flaneur</em>. Sein Ziel ist es nicht, hier Vorlesungen zu besuchen, sondern eine gute Zeit auf dem Campus zu erleben. Vorzugsweise nimmt er die sch&#246;nen Dinge mit, trifft andere Menschen, trinkt Kaffee und genie&#223;t die Atmosph&#228;re. Angebotene Freizeitm&#246;glichkeiten begeistern ihn mehr als die Vorlesungen.</p>
<div class="infobox">5 Typen:<br />
<em>Homie</em>: Uni ist nur Ort zur Beschaffung von Informationen &#8211; arbeitet am liebsten Zuhause<br />
<em>Separator</em>: Nur zum Arbeiten an der Uni, nicht zum Party machen<br />
<em>Integrator</em>: Lernen und Freizeit vermischen sich mal hier, mal dort &#8211; wie es gerade passt<br />
<em>College-Typ</em>: W&#252;rde gerne auf dem Campus wohnen &#8211; nimmt alles mit, was angeboten wird<br />
<em>Flaneur</em>: Genie&#223;t die studentische Atmosph&#228;re auf dem Campus</div>
<p>Gleich welchen Typ man betrachtet, zwischen all den genannten haben sich auch Parallelen aufgezeigt. Das Forscherteam fand heraus, dass es eine kollektive Campuswahrnehmung gibt. Vor allem Frau Prof.  Gothe war positiv beeindruckt davon, welches &#228;sthetische Gesp&#252;r die Studenten an den Tag legten. Die kleinsten Details wurden beschrieben. Funktionalit&#228;t, architektonische Gegebenheiten, Bequemlichkeit des Mobiliars und das Erscheinungsbild der R&#228;umlichkeiten sind nur einige wenige der viel beschriebenen Kriterien, die <em>My Campus</em> so interessant machen. Unisono sind die Studenten ziemlich zufrieden mit dem Campus: Vor allem die vielen Gr&#252;nfl&#228;chen auf und um den Campus sind &#228;u&#223;erst beliebt und Service-Angebote wie die 24-Stunden-&#214;ffnungszeiten der UB schneiden sehr gut ab. Weniger gut kommen viele Innenr&#228;ume, insbesondere H&#246;rs&#228;le weg.</p>
<p>Dass die Freifl&#228;chen und Wiesen auch zum Lernen genutzt werden, sagt viel &#252;ber deren Stellenwert aus. Die Auswertungen ergaben, dass der gef&#252;hlte Campus weit gr&#246;&#223;er ist, als der tats&#228;chliche. So empfanden beispielsweise die meisten den Schlossgarten als dem Campus zugeh&#246;rig. Aus st&#228;dteplanerischer Sicht sind solche Erkenntnisse sehr wichtig und da die Studie durch Mittel der Universit&#228;t Karlsruhe (TH) und des House of Competence (HoC) finanziert wurde, wurde zus&#228;tzlich eine Ideensammlung f&#252;r die planerische Weiterentwicklung des Campus Karlsruhe erstellt.</p>
<div id="attachment_4829" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img src="http://ka-mpus.extrahertz.de/wp-content/uploads/2010/01/bild+kommentar-300x189.jpg" alt="Kreativ gestaltetes Logbuch" title="bild+kommentar" width="300" height="189" class="size-medium wp-image-4829" /><p class="wp-caption-text">Kreativ gestaltetes Logbuch</p></div>
<p>Hochschulen sind immer schon Orte der Begegnung gewesen, doch sp&#228;testens nach dieser Studie k&#246;nnen wir uns gewahr werden, wie unterschiedlich ein solcher Ort betrachtet wird. </p>
<p>Dank der Studie wird klar: Geistes- und Sozialwissenschaftler leisten f&#252;r diese Uni viel – Grund genug f&#252;r die Techniker und Naturwissenschaftler, von ihrer Gespanntheit abzulassen und ihre Schalkhaftigkeit gegen&#252;ber der <em>Minderheitengruppe</em> abzulegen.</p>
<p style="text-align: left;">Wen die Studie weitergehend interessiert, der muss nicht mehr lange warten. Die Publikation zu <em>My Campus – R&#228;ume f&#252;r die &#8220;Wissensgesellschaft&#8221;? Eine explorative Studie zu Raumnutzungsmustern von Studierenden</em> erscheint noch Anfang diesen Jahres im <a href="http://www.vs-verlag.de/" target="_blank"><em>vs Verlag</em></a>.</p>
<div class="autor">Mojique Herrmann</div>
<p>Links zum Thema:</p>
<div class="infobox">Offizielle Homepage zur Studie: <a href="http://www.mycampus-ka.de" target="_blank">www.mycampus-ka.de</a><br />
My Campus beim Institut der Soziologie: <a href="http://www.pfadenhauer-soziologie.de/?p=84" target="_blank">www.pfadenhauer-soziologie.de/?p=84</a><br />
Institut f&#252;r Soziologie: <a href="http://soziologie.geist-soz.uni-karlsruhe.de/" target="_blank">http://soziologie.geist-soz.uni-karlsruhe.de/</a><br />
Institut f&#252;r Orts-, Regional- und Landesplanung: <a href="http://www.arch.uni-karlsruhe.de/rbl/index.php?page=202" target="_blank">www.arch.uni-karlsruhe.de/rbl/index.php?page=202</a></div>
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		<title>Frischfleisch – Kunsttalente enttarnt!</title>
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		<pubDate>Sat, 30 May 2009 10:49:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miri</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Freie Künstler Karlsruhe]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 27. – 31. Mai findet in der Alten Fleischmarkthalle eine mal etwas andere Kunstausstellung statt. F&#252;nf Studenten und Studentinnen der Universit&#228;t Karlsruhe stellen hier (noch) unbekannte Hobbyk&#252;nstler aus Karlsruhe und Umgebung aus. Dabei sind die K&#252;nstler an kein spezielles Thema gebunden und vertreten auch alle m&#246;glichen Altersklassen. Das Konzept soll zeigen, wie gro&#223; die [...]]]></description>
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<a href='http://ka-mpus.extrahertz.de/2009/05/frischfleisch-kunsttalente-enttarnt/flyervorderseite/' title='Flyer'><img src="http://ka-mpus.extrahertz.de/wp-content/uploads/2009/05/flyervorderseite.tif" class="attachment-thumbnail" alt="Flyer" title="Flyer" /></a>
<a href='http://ka-mpus.extrahertz.de/2009/05/frischfleisch-kunsttalente-enttarnt/flyer/' title='Flyer'><img width="150" height="150" src="http://ka-mpus.extrahertz.de/wp-content/uploads/2009/05/flyer-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bildunterschrift Flyer" title="Flyer" /></a>

<p>Vom 27. – 31. Mai findet in der Alten Fleischmarkthalle eine mal etwas andere Kunstausstellung statt. F&#252;nf Studenten und Studentinnen der Universit&#228;t Karlsruhe stellen hier (noch) unbekannte Hobbyk&#252;nstler aus Karlsruhe und Umgebung aus.<br />
<span id="more-1217"></span></p>
<p>Dabei sind die K&#252;nstler an kein spezielles Thema gebunden und vertreten auch alle m&#246;glichen Altersklassen. Das Konzept soll zeigen, wie gro&#223; die K&#252;nstlerszene in Karlsruhe tats&#228;chlich ist und gerade die Kunst, die sonst kaum einen Weg in die &#214;ffentlichkeit findet, soll endlich die ihr zustehende W&#252;rdigung und Beachtung erfahren.</p>
<p>Wer also nach der Arbeit oder einem anstrengenden Tag an der Uni Lust auf ein Bierchen und Flammkuchen hat, und sich dabei an den Werken der bis dahin noch unbekannten Karlsruher Genies der Malerei-, Fotografie- und Postkartenkunst erg&#246;tzen will, ist bei dieser Veranstaltung wohl genau richtig. Die &#214;ffnungszeiten sind t&#228;glich von 16.00 Uhr bis 21 Uhr. Am Mittwoch findet eine Vernissage mit Klaviermusik statt und Sonntag findet das Projekt dann bei einer Finissage mit DJ seinen Ausklang.<br />
Der Eintritt ist frei.</p>
<div class="autor">Miriam Bu&#223;kamp</div>
<div class="infobox">
* [http://www.myspace.com/freiekuenstlerkarlsruhe Freie K&#252;nstler Karlsruhe bei Myspace]<br />
* [http://www.studivz.net/Profile/057fb1bbb5f80c5c Freie K&#252;nstler Karlsruhe bei StudiVZ]
</div>
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		<title>Das Aschenputtel Prinzip</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 12:32:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;und wieder macht der Mensch der Maschine Platz Neun Studenten der Hochschule Karlsruhe &#8211; Technik und Wirtschaft entwerfen eine Sortieranlage &#8211; es folgt ein technisches Thema, ganz ohne geistewissenschaftlichem Hintergrund, aber mit viel geistreichem Einsatz. Es war vorgesehen, dass beim &#214;ffnen dieser Seite ein lautes „TATAAA!“ erschallt. Dieses „TATAAA!“ h&#228;tte dazu gedient, ein &#228;u&#223;erst einschneidendes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="anreisser">
<h4>&#8230;und wieder macht der Mensch der Maschine Platz </h4>
<p>Neun Studenten der Hochschule Karlsruhe &#8211; Technik und Wirtschaft entwerfen eine Sortieranlage &#8211; es folgt ein technisches Thema, ganz ohne geistewissenschaftlichem Hintergrund, aber mit viel geistreichem Einsatz. </p></div>
<p><span id="more-764"></span><br />
<img src="http://ka-mpus.extrahertz.de/wp-content/uploads/2008/07/0807_sitzend-auf-mauer1.jpg" alt="" width="450" height="280" class="alignnone size-full wp-image-778" /><br />
Es war vorgesehen, dass beim &#214;ffnen dieser Seite ein lautes „TATAAA!“ erschallt. Dieses „TATAAA!“ h&#228;tte dazu gedient, ein &#228;u&#223;erst einschneidendes Ereignis anzuk&#252;ndigen. Leider war das technisch nicht m&#246;glich. Die Technik hat sozusagen versagt, was sagt man dazu?! Nun hat das angesprochene Ereignis doch sehr viel mit Technik zu tun und scheint f&#252;r einen Laien, f&#252;r den ich mich halte, zun&#228;chst sehr verwirrend und hier liegt der Hase im Pfeffer. Diese Seite ist in der Historie der KA.mpus Ausgaben eigentlich vorrangig f&#252;r geistes- und sozialwissenschaftliche Themen reserviert gewesen. Aber nicht heute! Nein, heute ist alles anders und deswegen pr&#228;sentiere und erkl&#228;re ich nun, lieber Leser, ein technisches Thema: Aschenputtel, oder die unglaubliche Entwicklung einer Sortieranlage. Im Rahmen der Vorlesung „Teamorientierte Projektstudien“ entwerfen Michael L&#246;ffelhardt, Micha Hilligardt, Bj&#246;rn Lampart, S&#246;ren Valet, Simon Uhl, Torben Luther, Matthias Schaaf, Felix Burget und J&#252;rgen Sch&#252;tze, alles Karlsruher Studenten der Karlsruhe &#8211; Technik und Wirtschaft (HsKa), eine Sortieranlage, die nach dem Aschenputtel- Prinzip agiert: „Die Guten ins T&#246;pfen, die Schlechten ins Kr&#246;pfchen…“ Ziel dieser Arbeit ist es nicht nur ein funktionsf&#228;higes Modell zu entwerfen und zu bauen, sondern auch von der Problemstellung zu einer praktikablen L&#246;sung zu finden und dies entsprechend zu dokumentieren. Am Anfang des Projektes steht also das Problem, in diesem Fall: Spritzgussteile, industriell hergestellte Bauelemente in kleinerem Umfang, k&#246;nnen nicht toleranzfrei, das hei&#223;t, ohne fehlerhaften Ausfall gefertigt werden. Dies ist ein langl&#228;ufiges Problem in der Fertigung maschinell hergestellter Gegenst&#228;nde. Ziel der Qualit&#228;tssicherung ist also nicht nur, den Ausfall zu minimieren, sondern auch mangelhafte Produkte zu erkennen, um sie auszusortieren und von der weiteren Verarbeitung ausschlie&#223;en zu k&#246;nnen und so viel Geld zu sparen. An das Projektteam sind Anforderungen gestellt, die es erf&#252;llen muss. Die Taktzeit der Anlage ist vorgegeben, die Toleranzbreite der Messeinrichtung muss 0,1mm entsprechen und nat&#252;rlich muss die Funktion auch bei normaler Raumbeleuchtung gegeben sein. Ein mobiler Aufbau muss, nicht zuletzt durch das geringe Gewicht von maximal 100 Kilo gew&#228;hrleistet sein, was durch die Verwendung von Standart Aluminiumprofile erm&#246;glicht wird. Da ein Prototyp f&#252;r diese automatisierte Qualit&#228;tspr&#252;fung an der Fachhochschule in Karlsruhe nicht vorhanden ist, erstellt die benannte Studentengruppe ein solches Ger&#228;t zu Forschungs- und Schulungszwecken. Das kleinformatige Spritzgussteil, um das es sich hier handelt, ist ein Beschriftungselement der Siemens S7-Steuerung, ein kleines Rad, so gro&#223; wie ein Handr&#252;cken, in das 18 kleine herausbrechbare Quadrate integriert sind. Auf diese kleinen Zahlenquadrate ist die ganze Aufmerksamkeit gerichtet: Mit Hilfe einer Kamera und der zu erstellenden Bildverarbeitungs- Software Coake werden diese Pl&#228;ttchen auf ihre Fehlerlosigkeit in der Form, aber auch nach der richtigen Anordnung der darauf stehenden Zahlen gepr&#252;ft. Anschlie&#223;end, und dazu ist der Prototyp dieser Anlage zus&#228;tzlich f&#228;hig, kommt es zur Sortierung nach den Teilen, die in die Norm passen und von der Software als „gut“ oder „normal“ erkannt wurden und nach Ausschussteilen, die nicht weiter verwendet werden k&#246;nnen. Kamerasoftware und die ben&#246;tigten Materialien, im Wert von ca. 4000 Euro, sind programmiert und vorhanden, das Konzept steht. Was die neun Studenten in tage- und n&#228;chtelanger Arbeit ausget&#252;ftelt haben, gilt es nun im Labor des Geb&#228;udes F, der Fakult&#228;t Maschinenbau und Mechatronik, in Feinarbeit zusammen zu bauen und auf Herz und Nieren zu pr&#252;fen. Bis zum Ende dieses Semesters ist somit ein Projekt verwirklicht worden, das von einer Problemstellung &#252;ber die L&#246;sungsfindung und Umsetzung, sowie Dokumentation und gruppendynamische Prozesse alles enth&#228;lt, der Weg ist das Ziel. </p>
<div class="autor">Sarah Wilhelm </div>
<p><img src="http://ka-mpus.extrahertz.de/wp-content/uploads/2008/07/0807_aschenputtel.jpg" alt="" width="450" height="670" class="alignnone size-full wp-image-785" /></p>
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