Pasta: Do it yourself!

Spaghetti, Tortellini, Rigatoni, Farfalle, Maccheroni, Fusilli, Tagliatelle: Pasta ist vielfältig! Die Frage ist: Selber machen oder doch lieber kaufen? Von frischer Pasta bis Obstsaft – KA-mpus verrät euch ob sich der Aufwand des Selbermachens wirklich lohnt.

Selbst gemacht statt Supermarkt: Es gibt mittlerweile einige Maschinen, die dir bei der Handarbeit helfen – und für unvergleichlichen Genuss sorgen. Pasta-Nudelteig selber machen ist gar nicht so schwer, wobei es hilfreich ist, eine Nudelmaschine zur Verfügung zu haben, denn so lässt sich der Teig wesentlich einfacher verarbeiten. Nudelteig lässt sich sehr schwer kneten und selbst so manche Küchenmaschine gibt angesichts der Teigmasse schnell auf.

Zutaten für ca. 150g Nudelteig: 100g Mehl (z.B. Pastamehl, Dinkelmehl, Weizenmehl oder Harzweizengrieß), 1 Ei, 1 Esslöffel Öl und 1 Prise Salz. Den Teig solange durchkneten/-quirlen bis der Teig gleichmäßig ist. Wichtig ist: Den Teig gut eine Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen, danach sehr dünn ausrollen und immer einmehlen (Hinweis: Hierfür benötig man – je nach Menge des Teiges – viel Platz).

Hilfreich ist auch ein Pasta-Automat: Mischt die Zutaten, knetet den Teig und formt zehn verschiedene Nudelsorten (z.B. www.proidee.de, 150 Euro). Alternativ gibt es auch einfache Nudelmaschinen, mit denen du den Teig ausrollen und schneiden kannst (die meisten Modelle beginnen ab 30 Euro) und dir das mühsame Ausrollen mit dem Nudelholz ersparen kannst.

Zeitfaktor: Du brauchst die Maschine natürlich nicht vor jeder Mahlzeit anwerfen, sondern kannst dir gleich einen Vorrat anlegen. Die Nudeln dazu einfach in Portionen trocknen lassen. Für die erste Produktion solltest du dir Zeit nehmen, bis du die perfekte Konsistenz für den Teig kennst. Auch die Zeit für die Reinigung will eingeplant sein. Für die Herstellung des Teiges, Ausrollen und Schneiden benötigt man aber nur maximal 20 Minuten plus die Ruhezeit des Teiges und eventuelle Füllung (wie bei Tortellini).

Kostenfaktor: Für den häufigen Gebrauch macht sich die Maschine definitiv bezahlt. Denn dann musst du nur noch Eier und Mehl kaufen.

Lohnt sich`s?: Italienischer Flair auf dem Teller – unbezahlbar! Und jeder kann sich seine Lieblingsnudeln formen. Auch tolle Eigenkreationen (z.B. mit Basilikum oder Chili) sind möglich. Dafür kann man hier seiner Phantasie freien Lauf lassen und nicht nur den Teig mit Lebensmittelfarbe bunt gestalten, sondern auch die schönsten Formen schneiden oder lecker gefüllte Teigtaschen herstellen. Ein wenig Feingefühl und Phantasie gehört aber schon dazu!

Was man noch alles selber herstellen kann:

Brot mit einer Brotbackmaschine: So frisch bekommst du dein Brot bei keinem Bäcker! Und das bei jeder Sorte deiner Wahl
Eis mit einer Eismaschine: Aromatisches Eis wie aus Bella Italia
Saft mit einem Entsafter: für den Vitaminkick oder Mixsaftfan. Hier bleiben mehr Vitamine enthalten
Joghurt mit einem Joghurtbereiter: Aus Milch wird der eigene gesunde Joghurt, der sich mit Früchten ergänzen lässt
Sprossen selber züchten: Aus Samen und Wasser werden in wenigen Tagen gesunde Sprossen, die täglich frisch geerntet werden können

Antonia Gemeinhardt

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