Hämatome, Knochenbrüche und K.o.-Schläge…

Kleines Cheerlexikon:
Chant:
Anfeuerungsruf, der aus nicht mehr als 12 Worten besteht und sich bis zu einem Endsignal wie z.B. „Last time“ wiederholt. Meist mit verschiedenen Motions ausgeführt.
Cheer:
Eine Kombination aus Worten und Bewegungen, bestehend aus mehreren Zeilen, die sich meist reimen. Ein Cheer wird hauptsächlich bei Spielunterbrechungen angestimmt, um die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf die Cheerleader zu lenken.
Jump:
acreynolds2Sprung. Erfordern besonderes Training, da man nicht nur auf Timing und Höhe achten muss, sondern auch auf exakte Arm- und Beinmotions. Beliebt um einen Cheer abzuschließen oder der Begeisterung über die Leistungen des eigenen Teams Ausdruck zu verleihen.

Motion:
Festgelegte Bewegung und Haltung der Arme. Besonders wichtig ist, dass die einzelnen Bewegungen synchron und mit viel sharpness, d.h. Spannung und zackig ausgeführt werden.
Pyramide:
Mehrere Stunts kombiniert, um ein schönes Gesamtbild zu erreichen. cheer_seniors
Spirit:
Die Ausstrahlung der Cheerleader und die Gabe, Freude, Spaß und Begeisterung auf das Publikum zu übertragen. Spirit geht weit über das eigentliche Lächeln hinaus.
Stunt:
Hebefigur, die von zwei oder mehreren Cheerleadern ausgeführt wird. Eine Pyramide setzt sich aus einzelnen Stunts zusammen.
Tumbling:
Bodenturnelemente und Bodenakrobatik, z.B. Rolle, Radschlag, Radwende, Flickflack, Salto.

Natürlich wird kein Cheerleader bestreiten, dass es überdies darum geht, das Auge des Zuschauers zu erfreuen und dessen Stimmung aufzuhellen. Hübsch zurechtgemachte Mädels in knappen Uniformen passen dazu eben am besten. Davon abgesehen mal eine rein praktische Sicht auf die knappen Röckchen: Gewisse Bewegungen, Figuren und Sprünge ließen sich ab einer gewissen Rocklänge gar nicht mehr ausführen, da lange Röcke die Bewegungsfreiheit bewiesenermaßen ungemein einschränken. Dennoch sollte sich niemand vom äußeren Erscheinungsbild blenden lassen und Cheerleader zu Sexobjekten degradieren oder den Sport gar als lustiges Gehüpfe und Gejuble abtun, der nicht mindestens einmal ein schweißtreibendes Cheerleadingtraining absolviert hat.

Um allen Zweiflern dazu auch die Möglichkeit zu geben, hier einige weiterführende Links zu verschiedenen Vereinen, Verbänden und Foren:
http://www.afv-bawue.de/
http://www.afvd.de/
www.c-v-d.info
http://www.bandits-football.de
http://www.golden-paws.de/
Oder einfach mal auf YouTube reinschauen:
http://www.youtube.com/watch?v=p66A1f8RFxc
Natürlich ist nicht jedes Squad auf solch einem hohen Niveau. Aber schließlich soll mit diesem Artikel gezeigt werden, was im Leistungssport Cheerleading alles möglich ist.
Christine Back

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