Neapel – Eine Stadt zwischen Pizza, Pasta und Camorra…

DSC04683Viele Deutsche halten die Hauptstadt der süditalienischen Region Kampanien leider nach wie vor für die dreckigste und lauteste Stadt Italiens. Einige werden dabei wohl noch die Bilder des Müllskandals im Jahr 2007 vor Augen haben, auf denen die Stadt im Dreck zu versinken drohte. Aber langsam wandelt sich das Klima in Neapel: Die Korruption hat nach Jahren ein Ende gefunden. Durch ehrliche Bürgermeister, richtig eingesetzte Gelder und engagierte Bürgerinitiativen werden heruntergekommene Palazzi und Parks, Kunst- und Kulturdenkmäler restauriert.
Die Stadt, der ehemals ihr schlechter Ruf vorauseilte, erstrahlt in neuem Glanz und ein Besuch der pulsierenden Metropole lohnt sich allemal. Hier nun einige Tipps, die euch die schönen Seiten Neapels näherbringen möchten:

Kunst und Kultur:
Vor allem Kirchen findet man in Neapel – wie auch sonst in ganz Italien – zahlreiche. Besonders sehenswert für alle Architekturbegeisterten ist die Basilika San Francesco die Paola, die in ihrem kreisförmigen Grundriss mit einer großen, hohen Kuppel von 34 Metern Durchmesser dem Pantheon in Rom nachempfunden ist.
DSC04688 Westseite der prachtvollen Piazza del Plebiscito mit der Kirche San Francesco di Paola

DSC04767 Aber auch sonst finden sich überall in der Stadt kleine Heiligenaltäre und Wandkapellen, die liebevoll mit frischen Blumen geschmückt sind. Kein Wunder, huldigt man hier doch allein 52 verschieden Heiligen, was sich sicherlich als Erbe der heidnischen Göttervielfalt der Antike, der Griechen und Römer, die hier einst siedelten, verstehen lässt. Besonders viele solcher Altäre kann man im centro storico, der am dichtesten besiedelten Altstadt Europas, die 1995 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, bewundern.

DSC04610Eine beispiellose Sammlung der antiken Kunst und Kultur Neapels bietet das Museo Archeologico Nazionale. Hier findet man unter anderem die ausgegrabenen Schätze aus den verschütteten Städten Pompeji, Herculaneum und Stabiae – eindrucksvolle Skulpturen, Mosaike und Fresken. Außerdem kann man hier im Gabinetto Segreto die jahrelang unter Verschluss gehaltene Sammlung erotischer Darstellungen aus den Freudenhäusern Pompejis bewundern – das Mindestalter hierfür beträgt 12 Jahre.

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Eine Reaktion zu “Neapel – Eine Stadt zwischen Pizza, Pasta und Camorra…”

  1. Sabrina

    Guter Artikel! Lässt sich leicht lesen und enthält interessante Infos. Neapel scheint also ein guter Reisetipp zu sein…

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