Das-Fest-Rückblick – auf dem Hügel ist wieder Ruhe eingekehrt

nochmal hügelSieben Wochen ist es her, da tobte eine Riesenparty in der „Klotze“.
Viele Bands, Sportler und zahlreiche Besucher waren mit von der Partie, um ausgelassen das 25. jährige Bestehen des FEST’s zu feiern.
Wie ist die Bilanz dieses Jahr und wird DAS FEST in die 26. Runde gehen?

Der Aufwand des Organisationsteams rund um Rolf Fluhrer hat sich wie bisher jedes Jahr gelohnt.
Schätzungsweise 380.000 Besucher strömten an den drei FEST-Tagen in die Günther-Klotz-Anlage und erfreuten sich an dem Programm.
Vor allem an der Hauptbühne war an jedem der drei Tage die Hölle los. Während am Freitag vor allem Culcha Candela für Ansturm sorgten, war am Samstag das Farin Urlaub Racing -Team der Publikumsmagnet schlechthin. Aber auch bei den Mittelalter-Rockern Schandmaul war schon reger Betrieb vor der Hauptbühne.

peter foxWer sich beim heiß erwarteten Überraschungsgast des FEST’s einen Platz in der ersten Reihe ausmalte, wurde wahrscheinlich enttäuscht, denn die Klotze war bis zum Bersten voll am letzten FEST-Abend. Alle wollten zusammen mit Peter Fox seinen Hit „Das Haus am See“ mitsingen und die super Stimmung aufnehmen, die er und seine Band verbreiteten.
Rund um die Hauptbühne herrschte schon vor seinem Auftritt bei Roy Paci Geschiebe und Gedränge und jeder versuchte, sich den bestmöglichen Platz zu erkämpfen.
Als Peter Fox nach einiger Verspätung dann endlich loslegte, war am „Mount Klotz“ an Bewegungsfreiheit in den Massen kaum noch zu denken. Selbst die Hände über den Kopf zu strecken und Applaus zu klatschen stellte sich als Herausforderung dar.
Doch trotz des großen Ansturm lief alles relativ unproblematisch ab, die meisten Besucher waren friedlich und konnten die Livemusik genießen. Nur wenige mussten wegen Kreislaufproblemen oder Platzangst aus den Massen geborgen werden und auch nach dem Konzert lief das Verlassen des Geländes gesittet hab, so dass niemand verletzt wurde.

miniaturstreifen fest neu

Doch neben diesem offenbar gelungenen Abschluss am Sonntag sollten auch die anderen Lokalitäten nicht außer Acht gelassen werden. Denn auch die Zeltbühne war gut besucht. Besonderes Interesse galt am Samstagabend vor allem Callejon und Äl Jawala, die ihren Zuhörern ordentlich einheizten, einerseits mit mächtigem Metalsound und emotionalen Melodien, andererseits mit einer Kombination aus Balkan Soul und schiebenden Dance Beats.
Auch rund um die DJ-Bühne füllte es sich zu später Stunde. Sobald es dunkel wurde und die Lichteffekte zur Geltung kamen, sammelte sich hier ein tanzwütiges Publikum aus Jung und Alt, um zusammen zu feiern und die Beats zu genießen.

Im Sportpark tummelten sich auch bis spät abends die Besucher, um die waghalsigen Sprünge der BMX-Fahrer und Skater zu bestaunen oder auch am Sprungturm eingeschnürt in ein Geschirr und an Gummiseilen befestigt einige Sprünge zu vollführen, Rollen zu drehen oder ein bisschen Kopf über “rumzuhängen”.
Highlight für viele, vor allem für Skater aus der ganzen Republik und sogar aus anderen Ländern, war der FEST-Cup. Gemeinsam skateten alle unter dem Dach des C.O.S. ihre eigene Deutsche Meisterschaft aus, was sicher ein Hingucker für die zahlreichen Festbesucher war.

Miniaturstreifen sport neu

Auf dem gesamten FEST-Gelände war ein buntes Treiben mitanzusehen. Die Kinder nutzten die Mittagsstunden, um zu toben und das Kinderprogramm wahrzunehmen. Und die Erwachsenen lagen gemütlich am See, wenn das Musikprogramm einmal nicht die eigenen Erwartungen erfüllte. Das diesjährige FEST war eine gelungene Mischung aus Erholung, Party und Spaß und nicht nur die Kleinen freuten sich mit einem Eis über die drei Tage voller Programm.

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