Wieder mal Theaterfestival

Letztendlich ist es keine Überraschung, dass gerade diese Show und die Physiker mit ihrem Stück „Kasimir und Caroline“ als die meistbesuchten Veranstaltungen die Kassen klingeln ließen. Die Abschlussshow mit „Schmitz’ Katze“ hatte allein schon über 200 Zuschauer, was auch für die Improvisationsgruppe bisher einmalig war. Auch aus der Sicht des sechsköpfigen Organisationskomittees ist das Festival hervorragend verlaufen. Insgesamt über 800 Besucher haben sie vermerkt. Doppelt so viel wie bei den letzten Theaterfestivals.
„Der Aufwand ist tatsächlich sehr hoch gewesen“, betont Sina Flurbacher nach dem Festival. „Das wöchentliche Treffen war anfangs bei der Planung und Organisation immer angesagt und unmittelbar vor dem Festival haben wir uns sogar täglich getroffen. Die ganzen Festivaltage hindurch mussten wir uns sogar mit nur zwei Stunden Schlaf begnügen“, meint sie mit erschöpfter Stimme. „Schließlich haben wir in den letzten Wochen vor dem Festival unsere verfügbare Zeit nur für das Festival geopfert, was mit dem Studium nebenher extrem schwierig war. Aber das haben wir schon irgendwie hinbekommen“, merkt sie souverän an, „wegen des positiven und reibungslosen Verlaufs und weil es uns sehr viel Spaß gemacht hat, waren die schlaflosen Nächte auch schnell vergessen“.

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Sina Flubacher aus dem Organisationsteam

Ein Novum ist, dass sich das diesjährige Team erstmals bemühte, das Festival in das studentische Kulturleben in Zusammenarbeit mit studentischen Organisationen wie Z10 und AKK einzubinden, was letztendlich mit viel Erfolg geklappt hat. Wie in den vergangenen Jahren erhielt das Unitheaterteam unter der Leitung von Josef Jünger regelmäßige Unterstützung vom studentischen Kulturzentrum. Ebenso das Engagement freiwilliger Helfer, die Kooperation mit den Fachschaften, die reibungslose Zusammenarbeit mit dem Cateringteam Richard Marbach und Verena Müller, die mit gebratenen Würstchen und Crepes für die kulinarische Versorgung zuständig waren, haben für ein durchgehenden authentischen Festival-Flair gesorgt.

Damit es in Zukunft weiterhin erfolgreiche Theaterfestivals gibt, lädt das Unitheater jeden ein, egal welche Altersklasse und Erfahrungsstand. Jeder der Talent und Interesse für das Theater verspürt, kann spielen, inszenieren und je nach Lust und Laune aktiv mitgestalten. Das Angebot reicht von Komödien, Satiren, Kabarett, Improvisation bis hin zu selbstgeschriebenen Stücken und Stückentwicklungen. Mal schauen, was das nächste Unitheater uns wieder für Überraschungen bringen wird. Auf jeden Fall macht weiter so…!

Ümmü Susan

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