Aus der Redaktion

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Auf dem Weg in die moderne Welt der Technik ist zunächst der Status Quo festzuhalten. Die Webseite unseres Magazins betreffend würde der Autobauer sagen: die Karosserie steht blank. Die Wirtschaftskrise sei Schuld daran…


Doch es kommt noch schlimmer: Wir als KFZ-Laien stehen vor einem Haufen von Einzelteilen und der Leser scrollt sich dabei den Finger wund. Dass die November – Ausgabe 2008 in der Rubrik “aktuell” allenfalls ein Schmunzeln hervorruft, ist dabei wohl nur noch der Tropfen auf dem heißen Stein.

Das Aufarbeiten des Luxusschlittens ist jedoch kein Mädchen für eine Nacht, so dass die Politur etwas Geduld erfordert. Schließlich gilt es den faden Lack mächtig aufzuhübschen.
Wem das zu lange dauert, der kann zwischendurch auf unser neues Elektroauto umsteigen. Die mobile Version ist ab sofort via WAP (Wireless Application Protocol) unter dem selben Link zu erreichen wie im gewöhnlichen Internet und – verglichen mit dem Straßenkreuzer in der Reparatur – eine übersichtlich strukturierte, minimalistisch designte Augenweide!

Inhalte der Juliausgabe

Natürlich gilt das nur für all die jenigen, die sich das “up to date”-Sein finanziell bereits leisten können. Auf etwas andere Weise wird sich ein Artikel zur Webseite Arbeiterkind.de in diesem Monat mit den studentischen Finanzen befassen. Ergänzend erscheint noch ein Beitrag zur Autorität des Geldes.

Für die Teilnahme an der Redaktion benötigt man momentan noch (!) keinen ”Handheld” oder gar ein ”Smartphone”. Der hohe Frauenanteil von über 80% sorgt zumindest inhaltlich für die weiblichen Rundungen. Die Folgen davon sind u.a. eine Rezension über Francoise Dorners Roman “Die letzte Liebe des Monsieur Armand”, ein größerer Einblick in das Institut für Kunstgeschichte und ein Fingerzeig auf die Karlsruher Museumsnacht. Ingeniöses Potential hat natürlich, das sei an dieser Stelle gesagt, nichts mit konvexen und konkaven Formen zu tun und wird deshalb in einem erscheinenden Artikel über Kreativität im Alltag auch gar nicht thematisiert werden.

Produktiven Gestalten haftet in jedem Fall, so zumindest der Volksmund, häufig eine gewisse Liebe zum Detail an. Davon kann man sich bei uns in diesem Monat einmal in einem Artikel über die Attraktivität der Weststadt ein Bild machen. Etwas negativer, dennoch mit derselben Akribie, wird eine Glosse zur Vermüllung des Schlossgartens die Situation beschreiben. In diese düstere Stimmung hakt sich wohl auch eine Filmrezension über Quentin Terrentinos “Four rooms” ein und beide schunkeln munter miteinander. Existentieller wird es nur noch in einem Artikel über politische Begleiterscheinungen der Schweinegrippe in Mexiko.

An etwas andere “Limits of Control” gerät man bei der Rezeption des neuesten Streifens von Regisseur Jim Jarmusch, welchem sich die letzte Rezension für diesen Monat widmen wird.

Ein hoffentlich ausgeglichenes Potpourri der Inhalte halten wir im Juli also für euch bereit. Mit Zuversicht blicken wir auch auf die Renovierung unseres Flaggschiffes.
Dem ist nur noch folgendes Zitat des polnischen Schriftstellers Stanislaw Jerzy Lec hinzuzufügen:

“Die Technik ist auf dem Weg, eine solche Perfektion zu erreichen, daß der Mensch ohne sich selber auskommt.”

Na dann…

Die Redaktion

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