Rezension: DDR-Geldbeutel

Im Osten viel Neues….

Das ist er. Der gute alte Beutel. Er stammt aus der ehemaligen DDR, genauer gesagt aus Radeberg. Ich vermute, sein Alter überragt meines. Schon sehr lange habe ich mit ihm geliebäugelt, doch nie traute ich mich meine Omi danach zu fragen. Dieses Weihnachten war es dann so weit. Jetzt gehört er mir. Doch was ist ein Beutel überhaupt? Uns allen ist er unter dem Begriff Einkaufstüte bekannt. Wobei die Einkaufstüte hier im „Westen“ ja meist aus Plastik ist. „In der DDR brachte jeder seinen eigenen Beutel mit zum Einkaufen…“, so der Kommentar. Aha, und wieder einmal ein Pluspunkt. ( Der erste Pluspunkt ist der grüne Rechtsabbiegerpfeil an Ampeln. Dieser hat seinen Ursprung nämlich „Drüben“.)Was sind eigentlich die Vorteile von nachhaltigen Einkaufstüten? Zum einen spart man Geld. Bei einem Einkauf pro Woche und einer gekauften Plastiktüte macht das 12 Euro im Jahr. Für diese Summe bekommt man bestimmt irgendwo einen schönen Beutel. Und zweitens wird Plastik aus Erdöl gemacht und das wird ja bekanntermaßen knapp. Da die meisten von uns ihre Einkäufe immer nebenbei erledigen, also nicht von zuhause aus, schlage ich vor, dass wir zu Känguruhs werden und den Beutel einfach immer bei uns haben. Denn ein Beutel kann bis auf die Größe einer Walnuss zusammengefaltet. Der dritte Vorteil ist natürlich, dass er viel robuster ist und außerdem hat man dann weniger Müll daheim. So einfach kann die Welt retten sein. So ich habe fertig rezensiert.

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