Exklusive Tipps für Nachtschwärmer

„Mit Pepp durchs Karlsruher Nachtleben“

Exklusive Tipps für Nachtschwärmer

Endlich Wochenende, aber keine Ahnung, was die Abende noch bringen? Das muss nicht sein! Als Karlsruher Student/in muss man den Abend nicht mit einer Packung Chips vorm Fernseher oder vorm PC verbringen. Wir haben uns für euch ins Karlsruher Nachtleben gestürzt und untersucht, was die Stadt für ihre Studenten zu bieten hat …

Alles bereit für den Abend
Alles bereit für den Abend

Du bist zum Studieren gerade erst in die Stadt gekommen, kennst dich in Karlsruhe nicht aus, oder du bist schon eingefleischte/r Student/in und möchtest einfach nur wissen, wo abends die Tanzfläche glüht?

Schnapp’ dir den Bus!

Dann bietet für dich die Aktion „Catch the Bus“ die ideale und kostengünstigste Möglichkeit einen Überblick über das Karlsruher Nachtleben zu bekommen. „Catch the Bus“ läuft folgendermaßen ab: Einmal im Jahr finden sich Busladungen voll partyhungriger Menschen zusammen, um durch das Karlsruher Nachtleben zu ziehen. Mit nur 9 Euro bist du dabei und hast damit zwischen 20 Uhr und 05 Uhr freien Eintritt in 13 Clubs, 22 Bars und Lounges. Drei Sonderbuslinien pendeln im 15-Minutentakt zwischen den verschiedenen Locations hin und her. Das Ticket bietet dir nicht nur die Möglichkeit, die Busse so oft zu benutzen wie du es möchtest, sondern es gibt auch meistens einige Vergünstigungen in den Bars und Kneipen. Also schnapp dir einfach ein Ticket am Abend selbst in den teilnehmenden Lokalen, in den Bussen, bei allen bekannten Vorverkaufsstellen oder bestelle es einfach und bequem per Internet. Dieses Jahr wird „Catch the Bus“ übrigens vorraussichtlich wieder im Herbst stattfinden.

Für alle etwas dabei

Ob Rocker, Hip-Hopper oder House-Liebhaber, ob mit oder ohne „Catch the Bus“-Ticket, ihr werdet feststellen, dass Karlsruhe auch bei Nacht einiges zu bieten hat und dass hier jeder auf seine Kosten kommt.
Auch für all diejenigen unter euch, die nicht wählerisch sind und keine speziellen musikalischen Vorlieben haben, bietet Karlsruhe genügend Möglichkeiten, das Tanzbein zu schwingen. Ein Beispiel ist „Die Stadtmitte“, in der Nähe des Ettlinger Tors, die in vier Bereiche aufgeteilt ist. Während ihr in der Club- Area eure Hüften zu Musik aus den 80ern, 90ern und aktuellen Charts schwingen könnt, legen im organge farbenen Saal verschiedene DJs elektronische Tanzmusik auf. Wer es gemütlicher angehen lassen will, findet im Biergarten oder im Café ein ruhiges, erholsames Plätzchen.
Die einzige Großraumdisko im Zentrum von Karlsruhe ist das „Agostea“ im Check- In- Center. In den drei so genannten „Zones“, dem Rittersaal, dem Nachtschicht-Bereich und dem Agostea bekommt man musikalisch Black Music, RnB, Soul, House und diverse andere Musikrichtungen geboten. Außerdem finden laufend Partys zu verschiedenen Mottos statt, es gibt spezielle Angebote für Geburtstagskinder und Studenten.
Mit einer reichhaltigen Palette von gemischten Musikrichtungen ist der Club „Erdbeermund“ in der Südstadt ein gefundenes Fressen für alle, die sich in multikulturellem bis alternativem Publikum am wohlsten fühlen. Von der Travestie-Show über Punk-Konzerte bis hin zu Veranstaltungen aus dem elektronischen, unkommerziellen Bereich mit House, Techhouse, und Electro- Beats ist alles dabei. Musikalisch ist sozusagen alles möglich.
Beliebtes „Ausflugsziel“ für studentische Nachtschwärmer ist außerdem der Club „Le Carambolage“. Dieses „gemütliche Wohnzimmer“ mit Kultstatus hat ebenfalls ein durchmischtes Programm. Auf der kleinen Tanzfläche steppt von Montag bis Sonntag der Bär zu Rock, Pop, Elektro und Musik aus den 70ern und 80ern.
Im Unterhaus, in der Kaiserpassage, ist studentisches Publikum immer herzlich willkommen. Die Diskothek besteht schon seit 10 Jahren und ist bei Studenten vor allem mittwochs sehr beliebt, da sie an diesem Tag kostenlosen Eintritt erhalten. Seit neustem findet dienstags regelmäßig die Veranstaltung „Studance“ statt, bei der man als Eintritt 9 Euro für Frauen und 10 Euro für Männer zahlt und dafür von 22:30 bis 01:00 alle Getränke kostenlos genießen kann. Neben Charts, Hip-Hop und auch bekannten Klassikern, wird von den DJs vermehrt House-Musik mit eingeplant. Mit dieser abwechslungsreichen Musik-Mischung und der Orientierung an den neusten Trends spricht das Unterhaus ein breites Publikum an. Dieser Club vergibt auch gerne Jobs an Studenten, die dafür keine besonderen Vorkenntnisse vorweisen müssen.
Nur wenige Schritte vom Unterhaus entfernt befindet sich das Kiwi, das seine Türen nur für Partygäste ab 23 Jahren öffnet. Hier gibt es leider keine speziellen Studentenbegünstigungen, aber die Preise sind für die Club-Szene moderat gehalten und es herrscht ein faires Preis-/Leistungsverhältnis. „Alle, die weggehen möchten um Spaß zu haben, ohne sich mit Flatrate Angeboten sinnlos zu betrinken, die eine angenehme Atmosphäre und ein nettes Publikum geiler finden als Geiz und alle die auch ohne Lackschuhe in eine Disco kommen wollen (wobei auch die mit solchen willkommen sind), sind hier genau richtig“, sagt der Clubbesitzer.

Alles bereit für den Abend
Studenten in Partylaune

Rock, Hip-Hop oder House?

Du stehst auf Rock und Punk? Dann mach´ doch am Besten einen Abstecher in den Krokokeller und dein Rocker-Herz wird höher schlagen. Das Angebot speziell für Studis: Mittwochs kommst du kostenlos durch die Kroko- Pforten.
Ein alter Hase unter den Rock-Treffpunkten existiert seit 1984 und nennt sich „Katakombe“. Aus den Bassboxen dröhnt freitags Rock querbeet, Klassiker und neues Material, dass abwechslungsreich gespielt wird. Samstags wird von der DJ-Kanzel Nu-Metal, Skatepunk, Hardcore und Alternative Rock gespielt.
Für Liebhaber feinster elektronischer Tanzmusik führt kein Weg an der Mood Lounge vorbei, die im Februar ihr fünfjähriges Jubiläum feierte. International renommierte DJs, wie zum Beispiel Frank Roger sorgen an drei Abenden pro Woche für exklusive Beats, die eure Sinne aktivieren. Das groovige Ambiente mit Retro-Charme entführt euch in eine andere Welt und gibt die Gelegenheit, dem stressigen Alltag für eine Nacht zu entfliehen.
All diejenigen unter euch, die Martini gerührt und nicht geschüttelt mögen, kommen auf der James-Bond-Party auf ihre Kosten. Diese findet in regelmäßigen Abständen samstags mit der Musik und dem Styling der 60er Jahre statt. Studenten sind in der Mood Lounge nicht nur für Jobs herzlich willkommen, sondern erhalten auch Eintrittsermäßigungen gegen Vorlage des Ausweises. Ab Herbst sind außerdem spezielle Studentenabende geplant. Dabei will sich Club-Besitzer und DJ Shahrokh jedoch von gewöhnlichen Studentenabenden mit „Flatrate- Aktionen“ abheben. Er setzt eher auf exklusive House- und Elektromusik und das für Studenten natürlich zum kleinen Preis.

Wo und Wie finde ich was?

Natürlich hat das Karlsruher Nachtleben aber noch viel mehr für euch zu bieten. Was genau, findet ihr in den kostenlosen Zeitschriften „Klappe auf“, „INKA“, auf dem lokalen Fernsehsender R.TV und im Internet unter www.ka-nightlife.de, speziell für Studenten unter www.studance.info.

Ein Rat von uns an euch:

Lasst es geschehen, genießt die Nacht und lasst euch fallen, denn erst der Morgen-Tau wird euch erwarten.

Bonnie Berendes und Muriel Wipfler

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